Staat im Staat,

auch ‚Tiefenstaat‚ genannt, sind inoffizielle Organisationsformen, welche undurchsichtige und illegitime Interessen verfolgen.

Das aus der Zeit des Kalten Krieges bekannte

Narrativ vom Bösen Russen

legitimierte damals noch die Existenz von Geheimdiensten unter Federführung der USA.  Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks und dem Fall der Mauer 1989 verlor der Westen seinen äußeren Feind und daran anschließend auch seinen inneren Zusammenhalt.

Unsere Komfortzone weitete sich aus und dem militärisch-industriellen Komplex drohte, seiner Verkaufsargumente verlustig zu werden. Folgerichtig wurde ein anderer Feind aufgebaut, das nun ebenso gut bekannte

Narrativ vom terrorgeneigten Muslim

Dieses Bedrohungsszenario taugt nicht nur zur Legitimation militärischer Aufrüstung, sondern auch für die Totalüberwachung der eigenen Bürger.

Die Lehren des dritten Reichs scheinen passee, vergessen ist,

Staat kann auch böse‚,

Bürgerrechte relativieren sich und die Frage der Souveränität bleibt schlicht weg aus.

Dirk Pohlmann sagte im Vortrag „Der duale Staat: Recht, Macht und Ausnahmezustand“:

@16:57-17:54:
Es fehlen die Normen und herrschen die Maßnahmen“

@21:00-21:55:
Das Kriterium ist: wo hört die Regel auf? … Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“


Selbstverständlich kann kein Mensch allein einen ganzen Staat kontrollieren. Es bedarf zwingend einer Mehrzahl geeigneter Mitwirkender. Ihre Eignung wird bestimmt von der Macht die sie bereits haben und ihrer Skrupellosigkeit sowie der Bereitschaft, sich den geheimen Ansagen zu unterwerfen. Diese Bereitschaft kann auch erzwungen sein, wie es aus Italien von der Mafia her bekannt ist.

Ein Staat im Staate ist denknotwendiger Weise konspirativ und schon wer die Möglichkeit des Be- oder Entstehens eines solchen tiefen Staates länger als eine (juristische) Sekunde erwägt, ist ebenso denknotwendiger Weise nicht nur ein

Besorgter Bürger

sondern ebenso auch ein

Verschwörungstheoretiker.

Schon die Brandmarkung von Besorgten Bürgern als Verschwörungstheoretiker – also die Belegung und Verwendung dieses Wortes mit seiner negativen Konnotation – ist ein
erstes Indiz dafür, dass ein starkes Interesse an Denkverboten und ebensolche Interessensgruppen existieren.

Wer sich das Denken nicht verbieten lässt, kann weiter gehen und erkennen, dass langfristig arbeitende geheime Gruppen auch beständig mit Nachwuchs versorgt sein wollen. Da Kinder und Jugendliche für gewöhnlich nicht ausreichend dicht halten können, kommen für den biologischen Nachwuchs lediglich (Reichen-)Gettos und Eliteinternate in Frage. Ein verbleibender Bedarf an Nachwuchsrekrutierung aus der übrigen Bevölkerung liegt auf der Hand. Und demzufolge können solche Kreise auch nicht gänzlich im Geheimen bleiben, sie benötigen eine nach außen offene Stelle.

Sie müssen werbend auftreten können, ohne offenkundig werden zu lassen, welche Interessen sie in Wahrheit verfolgen. Sie müssen agieren, wie man es von gefährliche Sekten her kennt. Oder von Psychopathen. Suzanne Grieger-Langer erklärt im Vortrag:
„Vorsicht: Psychopathen! Tricks gegen Trickser“, was Psychopathen ausmacht und wie man dagegen vorgeht.

Besonders schön @15:25ff:
Jemand, der Sie zu krummen Wegen überredet, ist nicht Ihr Freund, sondern Ihr Feind – Punkt.

Die Existenz von sichtbar werbend und psychopathisch auftretenden Gruppen, welche nach hinten hin Geheimtüren haben, ist somit ein
zweites und starkes Indiz dafür, dass diese Menschen und Gruppen auch nach Durchschreiten dieser Türen noch existent sind.

Auf den sichtbaren anonymen Hetzblog Sonnenstaatland SSL zu dem hier auf einen Erfahrungsbericht des Blogbetreibers verlinkt ist, treffen alle diese Merkmale zu. Er ist nach vorne sichtbar, nach hinten anonym, er wirbt mit dem angeblich hehren Ziel, etwas gegen Reichsbürger zu unternehmen und er verleitet seine Mitglieder zu Witzigkeit um jeden Preis und auch zu krummen Wegen.

Natürlich kann kein Staat im Staate kompatibel mit einem Rechtsstaat sein. Der Rechtsstaat beansprucht das Gewaltmonopol und das Primat der Politik für sich selbst. Da kann und soll er ganz eigen sein, allerdings nicht frei jeder Kontrolle.

Gibt es gegen die Bürger eines Rechtsstaates gerichtete Straftaten und schützt der Staat seine Bürger durch Unterlassen der Strafverfolgung nicht, so wird das staatliche Schutzversprechen verletzt. Dieses Schutzversprechen ist aber eine zentrale Säule der Legitimation des Staates als solcher überhaupt. Auch dieses kann an vielen Stellen belegt werden. Das insoweit belegte Staatsversagen ist aber nicht nur ein
drittes starkes Indiz für die Existenz eines Staates im Staat, es bietet auch völlig unabhängig einer diesbezüglichen Wahrannahme mehr als genügend Grund zur Sorge. Mit anderen Worten: Selbst wenn die Ursache des Staatsversagens als unbekannt anzunehmen wäre, könnte auch ein nicht nachgewiesener tiefer Staat den besorgten Bürger nicht beruhigen.

Auf der Titanic hätte es nicht ausgereicht, als kleiner Junge die im Mastkorb fehlenden Ferngläser zu monieren. Auch hätte es nicht genügt, die Finger in Rautenstellung zu legen und die Schrägstellung des Schiffes mit großer Sorge zu beobachten. Typischer Weise verschließt der Sehende nicht die Augen, verantwortlicher Weise weidet er sich nicht in Empörung und konsequenter Weise bleibt er auch nicht einfach bei einer selbst gewählten Besorgnis stehen.

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