Durchkommen leicht gemacht – zur neuen Normalität

Unstreitig droht unserer Gesellschaft derzeit die Spaltung. Dabei geht es aber nicht um

Verschwörungstheoretiker vs. Beständige,

sondern um

Frühverwirrte vs. Spätverwirrte,

denn verwirrt werden wir früher oder später: Alle.

Die Verschwörungstheoretiker denken typischer Weise schon früh über Theorien nach, die noch gar nicht bewiesen sind. Da Theorien per se zum Nachdenken da sind und sich derzeit wohl ebenso viele Lügen wie Viren gegen uns verschworen zu haben scheinen, steht das Wort „Verschwörungstheoretiker“ derzeit in der Gefahr, in seiner Eigenschafft als Kampfbegriff abzunutzen. Erste Rufe werden laut, man möge sich etwas neues einfallen lassen. Mein Vorschlag:

Frühverwirrte„.

Diese Frühchen zerbrechen sich den Kopf, wie sie die Beständigen erreichen können. Ein befreundetes und sehr beständiges und ebenso ehrliches Sweathart sagte mir als bekennendes Frühchen auf Nachfrage, wie man Menschen wie sie am besten erreichen könne,

nur mit Angstmachen.

Die Frühverwirrten fragen sich auch, ob sie nicht selbst auf Verschwörungstheorien hereingefallen sind.

Der idealtypisch Beständige aber ist anders drauf. Seine Fragen erschöpfen sich schnell darin, ob er Angst haben muss und ob es ihn selbst betrifft. Was er will ist,

dass einfach alles wieder so wird, wie früher.

Der Beständige ist beständig, zufrieden und effizient. Aus dem, was kommt macht er dann das Beste, wenn es da ist.

Konsequenter Weise nimmt sich der Beständige schon jetzt die Freiheit, über seine künftige Freiheit nicht weiter nachzudenken.

Neue Gegebenheiten werden für den Beständigen eine bald akzeptierte Normalität. Seine Begriffe definiert der Beständige ganz präzise mit: „neu„, „alt„, „normal“ und „so wie früher„.

Der Beständige ist natürlich so beständig, dass er sich keinesfalls zu früh verwirren läßt. Wenn also die allgemeine Verwirrung kommt, dann wird der Beständige zu den Spätverwirrten zu zählen sein.

Lebten wir noch bis vor kurzem

alle gleichberechtigt in der alten Normalität

und anscheinend in einem Rechtsstaat, so muss dies mittlerweile angezweifelt werden:

Rainald Becker offenbart sein Täterwissen: Ohne zu begründen, warum, erteilt er allen, die einfach nur wollen, dass es wieder so wird wie vorher, eine deutliche Absage.

Dieses sollen sich aber
nur die „Wirrköpfe, Spinner und Coronakritiker“
einmal so richtig sagen lassen!

Die – ganz bewusst ausgeklammerten – Übrigen (Beständigen) sollen höchstens die ausgeübte Dominanz wahrnehmen und beklatschen, wie die Frühverwirrten auf ihren vermeintlichen Irrtum aufmerksam gemacht werden. Fragen stellen oder gar umdenken sollen sie aber nicht.

Noch nicht! –

Denn noch ist es dafür viel zu früh.

Unsere Demokratie und unser Rechtsstaat funktionieren ja noch.

Aber wer nun betreibt das Werk des Teufels?

A) Der Verlust aller Grundrechte ist für die Frühverwirrten kein rechtmäßiger Grund, die bislang Beständigen ebenfalls in Aufregung und Furcht zu versetzen? => Die Frühverwirrten betreiben das Werk des Teufels.

Oder B) Die geltend gemachte Coronagefahr ist für die systemtreuen Meinungsgestalter kein rechtmäßiger Grund, die Frühverwirrten wegzubeißen; sie zu zensieren, den Dialog ihnen zu meiden und sie als weitere Gefahr darzustellen? => Systemtreue Meinungsgestalter betreiben das Werk des Teufels.


Früher oder später wird wohl jeder bemerken, dass die neue Normalität dann alle betrifft. Der Abgesang geht dann wie folgt: Aus logischen Gründen werden nicht nur die

Frühverwirrten nicht gleichberechtigt zu den Spätverwirrten

sein, sondern ebenfalls die

Spätverwirrten nicht gleichberechtigt zu den Frühverwirrten

sein. Die jetzt noch Beständigen werden dann wohl sehr verwirrt sein und sich wundern:

Aber sie haben doch immer gesagt, dass sie die Guten sind!

Noch vor vier Jahren konnte der damalige Innenminister Tohmas De Maizière sich nicht so sicher (wie dieser Tage Rainald Becker) sein, dass sogar die ausgesprochene Wahrheit ungehört verhallt.

Deshalb wiederhole ich hier noch Becker noch einmal wörtlich:

Es wird keine Normalität geben, wie vorher.


Wie aber wird die neue Normalität aussehen und wo ist umzudenken?

Nachfolgende Liste beruht weit überwiegend auf dem unten gezeigten Video von Dr. Markus Krall, dem Architekten unseres Banken-Eigenkapital-Bewertungssystems. Der – wegen des Risikos der Selbstverwirrung – zum Nachdenken noch Unentschlossene sei aber ermutigt, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen!

  • Corona ist nicht der Grund der geplanten Veränderungen, sondern ein willkommenes Alibi für die ohnehin drohende Krise.
  • Die schuldhaft fehlgedeutete Coronakrise kumuliert mit der schuldhaft verschwiegenen Finanzkrise, der schuldhaft aufgebauschten Islamisten-Terrorgefahr, der schuldhaft erzeugten Flüchtlingsproblematik und der gesteuerten klimapolitischen Panikmache und mutmaßlich weiteren verborgenen kriminellen Macht- und Erpressungsstrukturen. All dies muss um jeden Preis der Aufmerksamkeit einer über ihre Grundrechte verfügenden Allgemeinheinheit entzogen bleiben.
  • Dazu werden Freiheitsrechte nicht mehr grundsätzlich jedermann garantiert, sondern es werden nur wenige nach Gefügigkeit gnädig gewährt. Wer sich tracken, impfen und ruhigstellen lässt, erhält die Freiheit früher und weitreichender, als der verwirrte Querulant, Systemkritiker, Friedensaktivist, Menschenrechtler.
  • Richter fühlen sich schon länger nicht mehr unbedingt dem Gesetzt unterworfen.
  • Polizisten sind selten noch „dein Freund und Helfer“ sondern vollziehen ihre Machtdemonstrationen am liebsten gerade dort, wo Demonstrationsverbot besteht.
  • Politiker sind nicht Eliten oder Performer, sondern nach Markus Krall „aus einer Negativauswahl hervorgegangen“, nach Profiler Suzanne sind sie „Eindrucksmanager und Pfeiffen“ und m. E. handelt es sich um „naive Gutmenschen, Verantwortungs-Simulanten, Strohpuppen und Schauspieler“.
  • Politiker lernten bereits in der Vergangenheit, dass sie ihre Lügen straflos verkaufen können – erst recht jetzt, wenn sie alle aus vielerlei Gründen zusammenhalten müssen.
  • Politik möchte kurzfristigen Schmerz vermeiden, auch wenn das langfristig größeren Schmerz bedeutet. Dafür wird Geld gedruckt werden.
  • Es wird gefragt werden, wer die Zeche zahlt: Neben Gelddrucken werden Enteignungsinstrumente wie Vermögensabgaben, Reichensteuer, Zwangsanleihen usw. diskutiert werden.
  • Die 1. Phase der Enteignung wird ein deflatorischer Kollaps von Blasen aus dem Aktien-, Immobilien- und Anleihenbereich sein.
  • Die 2. Phase der Enteignung wird Inflation heißen und Nominalvermögen wie z. B. Sparguthaben, Bargeld und die Altersversorgung treffen.
  • Die 3. Phase der Enteignung wird eine Währungsreform zur Beendigung der Inflation sein.
  • Die Vermögen werden von ‚Leistungsfähig‘ nach ‚Dumm‘ umverteilt (mit diesem Wissen stellt sich die Frage, was ‚Dumm‘ ist, allerdings neu).
  • Krisengewinner wird sein, wer rechtzeitig und clever investiert. Empfohlen wird Diversifikation mit Berücksichtigung von Cash, Auslandswährungen, kurzlaufenden ausländischen Staatsanleihen, relativ viel Edelmetallen, wenigen unbelasteten Grundstücken und Immobilien, sowie Aktien aus antizyklischen Branchen wie Lebensmittel, Big Techs (Data, KI, Pharma, große PPP mit klauselreichem Vertragsentwurf von privatwirtschaftlicher Seite, Security, Rüstung).
  • Abgeraten wird insbesondere von Lebensversicherungen, Aktien (mit wenigen Ausnahmen), insbesondere Indize-Abbildungen, geschlossene Fonds, subventionsgetragene Unternehmungen
  • Der Ausgleich von Schulden- mit Vermögenspositionen (Sondertilgungen) kann vor Inflation nur der Vermögensposition schützen.
  • Der Euro wird – so wie wir ihn kennen – (lt. Krall) nur noch ungefähr 1 Jahr bestehen.
  • Die Zeit des Euro-Umbruchs bietet aber auch die größte Chance einer Veränderung zum Besseren. Das Auswechseln der politischen Elite ist dazu Grundvoraussetzung.


Diese weitgehend auf Dr. Markus Kralls Prognosen beruhende Orientierungsliste ist aus Sicht von Leak6 allerdings noch weiter zu ergänzen:

  • Die Schlagzahl der Skandale wird sich weiter erhöhen. Auch eine neue Normalität wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von nicht all zu langer Dauer sein.
  • Die Investition in ideelle und soziale Werte ist empfohlen: Freundschaft, Familie, Gemeinschaft, Religion, Beziehung – Beständigkeit als Charakter und nicht bloß als Trägheit!

Und dafür habe ich eine noch bessere Quelle (Luk. 12,33+34):

Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen. Macht euch Geldbeutel, die nicht altern, einen Schatz, der niemals abnimmt, im Himmel, wo sich kein Dieb naht, und den keine Motten fressen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Beziehungen und ihre künftige Gestaltung kann man übrigens auch vorbereiten:

Fraglich wird allerdings noch länger sein, wie lange man wem wie viel Unwissen mildernd anrechnen kann.

In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass sich der Rechtsstaat für seine Eingriffe zu rechtfertigen hat.

Wenn es aber eine staatliche Rechtfertigungslast gibt – und Rechtfertigung ist ein Begriff der Logik – dann muss eine Rechtfertigung auch nach den Regeln der Logik Bestand haben.

Diejenigen, die uns vorspielen, eine verantwortungsvolle Regierung zu sein, betreiben mit ihren Trippelschritten der Öffnungsdiskussion

solange sie fernab jeder offenkundigen Wahrheit bleiben

tatsächlich und im wahrsten Sinne des Wortes nichts anderes, als eine Orgie (Wiki):

Orgie: … Bezeichnung für gemeinschaftliche Handlungen gebraucht, mit denen bewusst gegen die Sitten verstoßen wird …“

Die lügebasierten Verantwortungssimulanten verwenden nicht nur eine nicht wissenschaftlich haltbare Logik und ein Vokabular aus dem Strafvollzug sie gehen bis hin bis zu plumpen Fälschungen der Zahlen und Verleumdungen. Der derzeitig wirkende Scoop besteht darin, nach zögerlichen Lockerungen nun nicht mehr nur die SARS-Cov-2-Viren, sondern alle möglichen Viren aus der Coronafamilie in die Infiziertenzahlen einfließen. Dies bewirkt den falschen Anschein eines Beweises, dass man auch im Sommerhalbjahr ja nicht zu schnell lockern dürfe.

Auch dazu wird die Wahrheit herauskommen. Deutschland wird sich erinnern, niemals Knastwärter über sich selbst gewählt zu haben. Spahns Ansatz zum Bekennen zwecks Milde wird sich noch als eilbedürftig erweisen.

Apropos ‚Leicht gemacht‘:
Ja, Ehrlichkeit und rechtzeitiges Zugeben machen die Dinge leicht. – Für alle. – Für alle, die wir in einen Boot, dem Planeten Erde sitzen.
Da spreche ich aus eigener Erfahrung.

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