Tödliche Fürsorge

Gestern brachte das ZDF eine Folge des Staatsanwalts,

Tödliche Fürsorge

Wer den Inhalt nicht gespoilert bekommen will, schaue ihn erst, bevor er im Artikel weiter liest.

Das Thema ist also – wie man dem Abspann entnehmen kann schon mindestens seit 2015 allgemein bekannt, nachfolgend noch als Ersatzlink Jason Browns YouTube-Veröffentlichung:

Amtspersonen müssen also nicht unfehlbar sein, sondern können auch kriminell agieren.

Wenn das posthum heraus kommt, sind natürlich alle anderen sofort dabei, korrekt zu ermitteln.

Wenn sich einzelne vorher engagieren, werden sie vollumfänglich ignoriert (siehe @54:00!)

Das Resultat: Ein Totschlag als Krimistoff der Folge, und alle anderen Amtspersonen bleiben lieb und korrekt.

Das echte Leben ist allerdings nicht so naiv.

Wer in der Wirklichkeit 20 ignorierte Bittbriefe schreibt, greift auch irgend wann einmal zu einem Crescendo und lässt nicht alle anderen im unschuldigen Status.

In der Wirklichkeit wissen die Bequemen sehr wohl, was sie tun und was sie tun könnten.

Dumm ist, wer glaubt, dass die Schuldigen dumm sind.

 

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