02.10. jedes Jahr: Bundesweiter Gedenktag der Psychiatrie-Toten

von https://gedenktag.blogspot.com erreichte uns über

Peter Schwarz, einem sich selbst (!) aus der Betreuung erfolgreich zurück kämpfenden Justizopfer, Psychiatrieopfer und Whistleblower die folgende Meldung zum Gedenktag am 02. Oktober jeden Jahres (Poster-PDF) :

Der 2. Oktober wurde vom Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten benannt. Seit dem Jahr 2000 wird vor allem in Bochum, der durch oder infolge psychiatrische(r) Behandlungen verstorbenen Menschen gedacht und gemahnt.

Es gibt wenig sichtbare und umso mehr unsichtbare Tote in und durch Allgemeinpsychiatrien, Forensiken, Heimen etc …

Hinter Schweigepflicht, Datenschutz und nicht eröffentlichten Statistiken, in bester Kooperation mit der Justiz, und im Zu- bzw. Wegschauen der Politik, werden Tode durch Psychopharmaka, medizinische Behandlungsfehler, unterlassene Hilfeleistungen, Gewalttaten und Suizide im und durch den institutionellen Rahmen versteckt und vertuscht.

Suizide werden per se selten im Zusammenhang mit Psychiatrie und Psychopharmaka verhandelt. Im Gegenteil legitimieren sich Zwangsbehandlung mit der Behauptung, vor
„Eigengefährdung“ zu schützen. Fakt ist, dass die Suizidrate nach Klinikaufenthalten und/oder Psychopharmaka-Einnahmen rapide ansteigt und Suizide ebenfalls in Kliniken stattfinden. Giftige Medikamente wirken auf ihre Weise, mit heftigsten und tödlichen Nebenwirkungen. Eine gewaltsame Einweisungs-, Absonderungs- und Fixierungs-Praxis fordert ebenfalls Tote. Alleine in Bremen, Hamburg, Heidelberg und Lübeck verstarben seit 2017 mindestens sechs Menschen an Gewaltsituationen in Allgemeinpsychiatrien und Forensiken.

Möchtest du mehr über unsere Gruppe erfahren, oder möchtest du eine Aktion in deiner Stadt machen, sag Bescheid, damit wir über verschiedene Veranstaltungen gemeinsam informieren können. Auch wenn du Materialien bestellen willst, schreibt uns an:

psychiatrietoetet@yahoo.com
gedenktag.blogspot.com


Ja, Psychiatrisierung entwürdigt nicht nur den Menschen, sondern sie tötet. 25 Jahre weniger Lebenserwartung sind in dieser Szene kein Problem – um da hin zu kommen muss z. B. ein Dieselskandal lange für stricken.

Psychiatrisierung kann für die Justiz auch das letzte Mittel sein um missliebige Menschen los zu werden. Eine Option, die sie sich möglicherweise all zu gerne offen hält. Jörg Bergstedt thematisiert es als Pippi im Folterland:

Frank Engelen kämpfte für Dave Möbius offen und wie ein Löwe gegen die Jugendamtsskandale und ist nun akut von Psychiatrisierung bedroht.

Neben vielen anderen erbringt auch Leak6 den Beweis, dass es gar nicht erst irgend jemand zu hoffen braucht, dass Frank Engelen und Dave Möbius die einzigen Stimmen der Kritik sein könnten und dieselbe mit ihrer Beseitigung verstummen könnte.

Über die Frage, ob und wie man Frank Engelens Stimme der Kritik zum Schweigen bringen will, mag man trefflich streiten. Fakt ist:

Am 18.08.2019 wurde ein Wikipedia Artikel namens „Selbstentziehung Minderjähriger“ gelöscht und vom Beamtendumm-Förderverein hilsweise weitergehostet. Dieser Artikel ist hervorragend für die Entlastung Engelens geeignet.

Am 22.08.2019 wurde auch der Account des Fördervereins (Vorsitzender: Bernhard Schreiber) gelöscht.

Wir Kritiker legen uns mit Mächtigen an, die wegen unserer deutschen historischen Erfahrungswerte scheinbar ‚vernünftigerweise‘ an die Macht des Systems glauben dürfen. Das ist ein illegales Machtsystem, das die einen Scientology nennen, die anderen Stasi-Stalking, wieder andere teuflisch oder gar Satanismus – jedenfalls ein Monster.

Bevor Rotkäppchen vom Wolf gefressen wurde, fragte es seine Großmutter, warum es den so große Ohren, Augen und einen so großen Mund habe.

Leak6 erlaubt sich am 30.08.2019 die naive Frage, wie groß das Monster ist, warum ein so großes Monster nicht bemerkt und beobachtet wird und wendet sich damit an die wohl zuständige Stelle, an eine nationale Stelle, – ähm – an DIE zuständige Stelle,

die Nationale Stelle zur Vermeidung von Folter.

Warum das Monster so groß sein muss –

 dem Jahresbudget nach immerhin:
fast auf Augenhöhe mit dem Verteidigungshaushalt (!)

– ist eine ganz andere Frage.

Dass diese organisierte Monsterfütterung in Deutschland auch auf dem Wege organisierter Datenkriminalität funktioniert und von ganz oben gedeckt wird, beklagt ein weiteres Mal Wilfrid Meißner:

Menschenwürde, Petitionsrecht und Untersuchungsgrundsatz gelten halt bevorzugt für Schlafschafe und Menschen, die von ihren Rechten keinen Gebrauch machen wollen oder solches nicht müssen. Z. B. lautet § 24 Abs. 3 BVwVfG:

„Die Behörde darf die Entgegennahme von Erklärungen …, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, nicht deshalb verweigern, weil sie die Erklärung oder den Antrag in der Sache für unzulässig oder unbegründet hält.“

Leak6 fragt, weshalb denn dann wohl sonst, oder ist das Vollumfängliche Ignorieren Meißners durch den obersten Leiter aller Behörden in Bayern etwas anderes als eine Annahmeverweigerung?

Haben wir ein Monster, dass kein Mensch braucht
und Grundrechte gegen das Monster, die man nicht brauchen kann,
weil ihre Anwendung bereits durch das Monster kontrolliert wird?

 

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