Schöner Rücken kann auch entzücken

Ein für mich seltener Fund auf Facebook. Ich finde dort selten etwas, weil ich aus guten Gründen kein Facebook habe.

Entzückt bin ich, weil dieses Bild mir die Inspiration eines neuen Kampfbegriffes lieferte:

E-Mam

Nein, „E-Mam“ ist nicht „He-Man“ und es geht auch nicht um polnische Putzfrauen. „E-Mam“ ist die Weiterentwicklung eines weit verbreiteten, populistischen Ausdrucks, also so eine Art

Milf-advantage.

Die E-Mam ist eine Deutsch-Englische Kombination der Respekt ausdrückenden amerikanischen Kurzform Mam für Madam und dem Deutschen Unwort der staatlich entzogenen elterlichen Sorge.  Schon hier ist der Justiz der Gebrauch ungerechter Sprache vorzuwerfen:

Als ob ein anderer über die Liebe und Sorge einer Mutter (oder eines Vaters, Bruders, …) beschließen könnte …

Aus der sorgeentzogenen Mama entwickelte sich in Kinderklau-Kreisen schon längst der Begriff der „entsorgten Kindesmutter“.

Diese wurde also von außen von ihrer Sorge um das Kindeswohl befreit (womit natürlich kaum eine Mama leben kann), also „entsorgt“. Dieser ungerechte Sprachgebrauch ist aber auch ein tiefer Eingriff in die Identifikation der Kindesmütter selbst.

Sie spielen für den Rechtsstaat und für die Gesellschaft kaum mehr eine Rolle und fühlen sich selbst wie auf den Müll geworfen. Sehr viele aber werden zu Löwenmamas und entwickeln eine zunehmend schärfer werdende und nicht selten sehr berechtigte Kritik.

Die Gesellschaft tut zumeist das, was sie am besten kann: Sie ignoriert und entsorgt sich selbst der lästigen Kritik durch die Kindesmütter auf vielfältige Art und Weise: Das übliche Spektrum der Zersetzung reicht vom „Leerlaufen lassen“ über „Verleumdungen“ bis hin zur „Verführung zu Straftaten“. Auch von Sorgen, zum Opfer von Straf- und Gewalttaten zu werden könnte Leak6 berichten.

Die „Entsorgte Mama“ ist also ein doppeldeutig treffender Begriff und m. E. lediglich etwas zu sperrig um so richtig populär zu werden.

Spätestens seit Forrest Gump wissen wir, dass Mütter auch vor der Bezahlung von Dienstleistungen in Naturalien nicht immer zurückschrecken, wenn es ihnen um weit Wichtigeres wie z. B. das Wohl ihres eigenen Kindes geht.

Der Gutmensch-Trottel von Leak6 assoziiert somit die junge attraktive Kindesmutter, die vielleicht zu allem bereit sein könnte mit dem Begriff der Milf und freut sich an seinem immer noch existenten Ehering als Devotionalie seines eigenen vorbehaltslos und immer gültigen Eheversprechens.

Im Gegenzug dazu kann er den verzweifelten E-Mams sagen (nach Art. 6 Abs. 4 GG):

Die E-Mam hat
Anspruch auf Schutz und Fürsorge
der Gemeinschaft

haben. Also nicht nur Anspruch an Jugendamtsmitarbeiter und Rechtspfleger und Richter, nicht nur an Männer mit Steuerzentrale unter der Gürtellinie, sondern ihr Anspruch richtetet sich an die ganze Gemeinschaft und alle ihre Mitglieder.

Die E-Mam ist also weder zum Ficken da, noch sonst wie zum be- oder ausnutzten, sondern sie ist der Anspruchsberechtigte an der Gemeinschaft.

Leak6 fordert aus grundrechtlichen Erwägungen heraus in allen Sorgerechtsverfahren:

  • Die vorbehaltlose Prozesskostenhilfe
  • Die Einhaltung des Datenschutzes, wie <hier> dargelegt.

Ferner ist nach der Rechtsauffassung von Leak6 hier das

Grundgesetz auch die
unmittelbare
Befugnis-Norm der Zivilcourage!

Jugendämter, Polizei und Justiz, die nicht selten meinen, alles allein bestimmen zu dürfen, sind aber in Wahrheit – und im Gegensatz zum Normalbürger (der Grundrechte-Träger ist) – an Grundrechte (wie z. B. Art. 6 GG) als unmittelbar geltendes Recht gebunden (siehe Art. 1 Abs. 3 GG).


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