Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

Am 26.03.2019 wurde ich im Amtsgericht Gelsenkirchen in meiner Eigenschaft als Beistand gewaltsam von meinem Schützling Bernd Schreiber getrennt, welcher mit einer unlesbaren Legitimation (Dokument schwarz auf schwarz) taschengepfändet werden sollte.

Es fand also im Amtsgericht Gelsenkirchen eine

„Orgie“ im Sinne von Wikipedia

statt:

„In der Neuzeit wird es  [das Wort ‚Orgie‘] als Bezeichnung für gemeinschaftliche Handlungen gebraucht, mit denen bewusst gegen die Sitten verstoßen wird, …“

Noch am gleichen Tage erhob ich deswegen Dienstaufsichtsbeschwerde gegen unbekannt.

Diese wurde am 10.04.2019 abgewiesen.

Am 10.05.2019 veröffentlichte ich dann den Beitrag Rudelficken im AG-Gelsenkirchen, der zwar weitere Anträge (Nrn. 03 bis 07)enthielt, aber keine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Amtsgerichts Gelsenkirchen.

Am 14.05.2019 veröffentlichte mein Schützling einen Beitrag über den Vorgang.

Vermutlich gibt es in unserem Rechtsstaat irgend eine anerkannte Kontroll-Simulations-Hierarchie, ein Narrativ nach welchem das Landgericht Essen das Amtsgericht Gelsenkirchen zu kontrollieren habe.

Und nun sprang am 17.06.2017 eine solche Kontroll-Simulation von selber an, indem man den Vorgang erfand, ich hätte Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Amtsgerichts Gelsenkirchen erhoben – ersichtlich, um auch diese wieder abzubügeln und dabei alle Namen weiter im Dunkeln lassen zu können .

Jetzt habe ich mal wieder das kleine Problemchen, dass ich mehr Ideen für Überschriften, Intros und Zuspitzungen habe, als man einem Beitrag zumuten kann. Wer es also erträgt, ein Ereignis unter mehreren Aspekten zu reflektieren der möge weiter lesen. …

1. bin ich ja das Opfer der Orgie und hätte von einer Kontrollinstanz erwartet, nicht gleich noch ein weiteres Mal miss(be)handelt zu werden.

2. wäre da die Idee, den abgebildeten Justizwachtmeister an sein Versprechen zu erinnern.

um an die Namen der Beteiligten zu kommen.

3. wäre da die Frage:

Was klingt besser: Erfinder oder Lügner?

Vor allem, was klingt für einen Richter besser?
In Rechtskommentaren und bei Google findet man zu „erfinderischer Richter“ ziemlich wenig.

Wenn die Presse ein Richterzitat erfindet wird sie von anderer Presse zerrissen. Wenn eine Richterin einen Leak6-(Presse)-Text erfindet, sind analog dazu andere Richter berufen!

4. könnte ich mich brüsten:

Ob, wie und welchen Richter ich grille,
entscheide ich immer noch selbst.

Man soll ja nichts anbrennen lassen. Dieser Einwurf reicht aber erheblich weiter. Es ist wichtig, dem unbescholtenen Normalbürger einmal seine weit über die Grenzen der freiheitlich demokratischen Grundordnung hinaus reichende

Freiheit

zu erklären:

Delinquenten nehmen sich die Freiheit, die Grenzen des Erlaubten zu überschreiten. Diesem übergroßen und illegalen Handlungsraum steht aber ein gleich großer legaler Freiheitsraum des Gerechten gegenüber: Jeden Bockmist, den es gibt und der einen selbst betrifft, darf man auch monieren, muss es aber nicht!

Niemand in Deutschland muss sich
von unbekannt verletzen lassen!

5. Die Beseitigung der grundgesetzlichen

Gewaltwirkungsordnung aus Art. 20 GG!

Herzlich Willkommen beim Kernthema von Leak6:
Da alle grundgesetzlich legitimierte Staatsgewalt vom Volke ausgeht, ist die hier vorliegende Staatsgewalt, deren Startpunkt keine Klage ist, sondern sich die Judikative selbst ausdachte, illegitim und berechtigt zum Widerstand!

6. Das Beziehungsproblem von Rechtsstaat und Bürger!

Dies ist das eigentlich Wichtigste:

Der Rechtsstaat braucht gute Bürger genauso
wie der Bürger einen guten Rechtsstaat.

Der Rechtsstaat stellt dem Einzelnen Schutzmechanismen zur Seite, sie wurden – einschließlich des Beistandes – geschaffen damit sie funktionieren. Doch werde ich als Beistand mit offen gelassenen Fragen stehen gelassen. In Sonntagsreden über Opferschutz wird von umfassender gesellschaftlicher Aufarbeitung von Missständen gesprochen und ich würde mir sogar eine Samstagsrede antun, wenn denn dabei auf meine offenen Fragen eingegangen würde.

Wo mir unausgesprochen zugeschrieben werden soll, dass ich das Hausverbot wegen falschen Verhaltens selbst zu vertreten hätte, müsste ich schon wissen, wie ich mich hätte richtig verhalten sollen.

Konkret sind diese Fragen als Z04 und Z06 in meinem bislang letzten Schreiben benannt. Wer ahnte es nicht? – Es konnte aus vorgenannten Gründen nur eine Ablehnung (02.07.2019) sein, verbunden mit einer Aufforderung zur Dienstlichen Äußerung.

Vor allem aber ist folgende Logik schlicht unwiderlegbar:

Nur die Antwort vermag
einer offenen Frage
ihren Status zu ändern!

Diese meine Haltung, im Kampf mit dem Rechtsstaat: nicht locker zu lassen, bis er mir sagt, wie ich denn als Bürger gut sein soll,

diese Haltung ist dieselbe, wie sie schon der Jakob aus alter Zeit (1. Mose 32, 25-29) hatte, als er mit Gott kämpfte, ihn umklammerte:

„… Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!“

 und am Ende gewann!

Die Haltung, dass Bereinigung, Beziehung und Segen unabdingbar sind, brachte Jakob zwar erst Kampf, aber dann den Sieg, den Segen und neue Identität – fortan hieß er Israel.

Mit der Wahrheit ist es halt so, wie sonst nur noch mit Möpsen.

P. S.: Weiterführende Links:

Ein Gedanke zu „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“

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