Vom Fernweh gepackt!

Ich bin ja nun echt kein Sprachgenie.

Ich muss gestehen, dass es eine von Faulheit geprägte Entscheidung war, als ich mich als Kind auf das Naturwissenschaftliche verlegte.

Nachprüfbare Fakten, die hatten etwas für mich. Die können nämlich nicht heute so und morgen ganz anders erzählt werden. Da braucht man also nur einmal die wahren Fakten zu lernen und nicht lauter verschiedene Meinungen von irgendwelchen Autoren und Philosophen zu wissen.

Dem Vokabelfleiß stand meine Faulheit nicht minder entgegen, was sich ja spätestens jetzt gerächt hat, weil ich aus Unkenntnis einer Zeitungssprache in allen möglichen Sprachen nachfragen musste.

Ebenfalls lässt sich die Faulheit wohl gerne von anderen bedienen. Am liebsten natürlich von Staatsdienern. Und da werden alte Gelüste in mir wach, wenn ich aus El Salvador (am Ende einer automatisierten Emailantwort) vernehme:

„Quedamos siempre a la orden por cualquier consulta y esperamos poder brindarle la mejor atención.“

Zu Deutsch:

„Wir sind immer für Sie da und hoffen, Ihnen den besten Service bieten zu können.“

Dabei will ich die El Salvadorianer eigentlich gar nicht überstrapazieren. Viel lieber wäre es mir, wenn mich die Staatsdiener einmal bedienen würden, für die ich meine Steuern zahle. – Aber diese Kafkaeske Situation wird sich schon noch auflösen. Deshalb trage ich erst einmal einen bayrischen Gruß nach Sachsen, gewidmet den Händen Jörn Wunderlichs:

 

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