Staatsanwalt im Jahr nach Genua-Desaster: Staat hat keinerlei Kontrolle!

Gerade bemerkte ich eine interessante Dokumentation, sortierte die verstreut enthaltenen Informationen neu und muss beklagen:

Wurden von der Finanzpolizei 60TB Filmmaterial beschlagnahmt,
und auch das Video, welches die maskierten flüchtenden Täter zeigt, versehen mit dem Wasserzeichen der Guardia Finanza Genova, veröffentlicht, so ist nun – 8 Monate später – aus Sicht von Leak6 von Ermittlungswillen keine Spur mehr erkennbar.

Lapidar sagt der leitende Staatsanwalt (@15:36):

Der Staat hat
– soweit wir wissen –
keinerlei Verpflichtung zur Kontrolle!

Und anscheinend auch keine Verpflichtung zur Aufklärung.

Voreingenommen wird zur Obduktion in die ja selbstverständlich seriöse Schweiz gebracht:

Nach Schmauchspuren der Sprengung wurde also gar nicht erst gesucht. Und es hieß weiter, „das Problem aus heutiger Sicht ist die fehlende Redundanz.“

wie wahr!

Wenn ein Experte Objektive Daten hat, die Unregelmäßigkeiten beweisen und eine Meldung macht, die ignoriert wird,

Dann muss er sich einen f*cking redundanten Melde-Weg erschließen!

Vor 25 Jahren sah das noch anders aus. Der damals Verantwortliche spürte etwas, woran er sich bis heute erinnert:

Die ANGST der Verantwortung!


Die richtige Halbwahrheit der hier diskutierten SRF-Dokumentation ist natürlich, dass wenn ein Seil reißt, die ganze Brücke einstürzt.

Leak6 hielt bereits diese Tatsache zu Beginn seiner Analysen für unmöglich – zumal die Fahrbahnstruktur auch während der Bauzeit schon ohne die Tragseile hielt.

Dass auf die zur Bauzeit gegebene ‚tragseillose Haltbarkeit‘ nach Spannen der Schrägseile wieder gepfiffen wurde, war schon schwer zu verstehen. Nicht wenige Amateure fragten sich, warum und in welcher Reihenfolge die Brücke hatte einstürzen und zu der gegebenen Spurenlage führen können.

Leak6 nahm sich aller bekannt gewordenen Gedankenansätze an und stellte Pro und Kontra gegenüber. Dank der vielen, die etwas beisteuerten entstand ein immer vollständigeres Bild, dass nun bis zum Beweis der Staats- und Medienkorruption reicht. Und so muss sich auch die SRF-Dokumentation vom 31.05.2019 die Frage gefallen lassen, warum sie – wo sie doch bis zu dem Staatsanwalt vordringen konnte – nicht fragte ob auch in alle Richtungen ermittelt wurde.

Die Tatsache unverantwortlicher Wartungsmängel mit der zu erwartende Kostenexplosion der Betriebskosten schließen doch die Sprengungstheorie in keiner Weise aus. Und wenn ihr versteht, was beim Einsturz vorging – wie @12:10 gesagt, dann erklärt mir doch bitte das Nachfolgende!

Weiterführende Links:

  • das Video, mit den maskierten flüchtenden Tätern, u. a. mehrere Sprengblitze zeigend,
  • die Analyse dieses Videos, u. a. inklusive einer sprengungsfrei nicht erklärlichen Fahrzeugflugbahn,
  • die Leak6-Hauptseite zur Morandi-Brücke, u. a. inklusive eines sprengungsfrei nicht erklärlichen Trümmerbildes,

 

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