Rechtsprechung war gestern – heute wird das Recht geschrien

Nicht dass es nicht meiner Wahrnehmung aus Minden oder dem Bericht von Trial-Watch über Erfurt am 23.11.2018 entspräche,

hier soll es nur ein kleiner Schmunzler zwischen durch sein:

Recht-‚Sprechung‚ war gestern
heute wird das Recht geschrien.

Und wenn dieser Schrei nicht Ricola- und Tarzan- mäßig, sondern einfach nur mäßig ausfällt, dann werden die Rechtschreifehler sogar moniert:

Saarländisches OLG, Urteil vom 13.06.2012 – 5 U 5/12, Rn. 44:

„Diese Anfragen waren vom Verfügungskläger nicht beantwortet worden, statt dessen hat er darauf mit einem per Fax versendeten Schreiben reagiert und es darin – mit ungeordneten, von Rechtschreifehlern gespickten Ausführungen – abgelehnt, …“

Und weiter kommt dieses Urteil zu der Feststellung, dass wenn man derart falsches richtig zitieren will (was man darf), man es wohl nur in unveränderter Form tun kann (sonst hätte man wohl die falschen Fehler, vor denen ich schon als Kind gewarnt wurde – jetzt weiß ich, warum).

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