Umständlich, politisch motiviert oder einfach nur unwürdig?

Die Message: Ablehnungsverwerfung ist da.
Der Rest ist Predigt und Wiederholung
(also bitte bloß nicht lesen, wenn ihr bleiben wollt, wie ihr seid).

zunächst sei einmal die Frage erlaubt:

Warum einfach, wenn’s umständlich auch geht?

Diese Frage wird über zunächst drei Thesen über ‚umständlich‘ andiskutiert, um dann mit der vierten ins Politische zu schwenken und nach Verschwörungstheorie mit der fünften These die schon früher gestellte Frage der Ehre nochmals aufzugreifen.

Bei Gericht macht man sich gern selbst viel Arbeit.

  • Wo eine einfache Telefonauskunft genügen würde, wird eine schriftliche Anfrage verlangt.
  • Wo ein ohnehin obsolet gewordenes Verfahren rechtswidrig beendet wurde, ist es doch – quasi untot – immer noch dazu gut, den Ablehnungsaufwand gegen den mit der Hauptsache personenidentischen Richter doppelt zu führen.
  • Wo schon jedem auch nur halb belichteten Erstklässler aufgehen müsste, dass
    9 (geltend gemachte) Besorgnisse minus 5 (fadenscheinig verworfene) Besorgnisse nicht gleich 0 (verbleibende) Besorgnisse sein können, macht sich nun ein Richter am Amtsgericht namens Frind against all Odds (so vielleicht einer der nächsten Beiträge hier) auf den Weg und argumentiert sich dabei fast um Kopf und Kragen, jedenfalls gegen

    • jedes Minimum an Wahrheitsliebe und Sachverstand,
    • die Gesetze der Logik (Entweder- / Oder- Problem),
    • die Zivilprozessordnung,
    • das schon  summarisch Augenscheinliche,
    • die grundgesetzliche Gewaltwirkungsordnung sowie
    • das Justizgewährleistungsversprechen des Rechtsstaates überhaupt.

Am Ende wird bei diesem Unterfangen, für das einem eher schlimmere, denn mildere Begriffe einfallen, als

blanker Dilettantismus

die selbst geschaffene gerichtliche Überlastungssituation auch noch zum Vorwand genommen um damit einen befangenen Richter zu entlasten.

Natürlich kann so ein Vorwand nicht gelten gelassen werden.

Wenn das ganze Gericht aus Überlastung nicht in der Lage wäre, ordnungsgemäß zu funktionieren und nur der Richter Martin nicht, dann hätte er sich (erstens) immer noch jene kurzen Hinweise abringen können, für die er zugunsten der Gegenpartei in der Lage war.

Und zweitens muss sich der Souverän in diesem Fall zwangsläufig Gedanken machen, was er mit dem nicht mehr der Gewaltwirkungsordung aus Art. 20 Abs. 2 und 3 GG gemäß arbeitendem Gericht machen soll, wo ja dann irgend jemand die gewollte Ordnung abgeschafft hat, denn:

  1. Wer sollte sich sonst Gedanken machen,
  2. Hätt’s das bei Adolf nicht gegeben, oder besser gesagt, es wurde auch schon 9 – 5 = 4 gelehrt und u. a. mit diesem Ingenieurswissen haben meine elektronischen Konstruktionen Jahrzehnte lang funktioniert.

Art. 20 Abs. 4 GG benennt die Personen, die sich Gedanken machen dürfen als ‚alle Deutschen‚.

Doch nun zu dem „Warum“ im Titel:

These 1: Die Überlastung ist von der Justiz gewollt.

Nur, wer eine Warteschlange hat, kann auch über sie verfügen und nicht Genehme warten lassen. Oder er erblickt in der selbst erzeugten Dispositionsmasse die für sein Selbstwertgefühl notwendigen Freiräume oder kommt sich entsprechend wichtig vor.

These 2: Die Überlastung ist von der Politik gewollt.

Wird eine der besonderen Organe der Staatsgewalt geschwächt, so kommt den übrigen eine dementsprechend größere Macht zu. Weil nur getrennte Organe besondere Organe sein können, muss übrigens auch von Gewalten-Trennung gesprochen werden und nicht von Gewaltenteilung. Ein Organ, wie z. B. das Gehirn übernimmt in unterschiedlichen Bereichen z. B. die Auswertung der Informationen des rechten und des linken Auges; es hat geteilte Aufgaben und abgesonderte Areale. Laut des Gesetzestextes sollen aber nicht Aufgaben eines Organs besonders gehandhabt werden, sondern die ganzen Organe sollen zueinander besonderes sein. Folglich müssen sie selbst und nicht nur ihre Aufgaben unterschiedlich sein; sie selbst müssen mehrere verschiedene sein; das Merkmal der Besonderheit zueinander bedingt ihre klare Abgrenzung voneinander – in einem Übergangs- oder Graubereich wäre nicht erkennbar, was die besonderen Merkmale (Aufgaben und Befugnisse) sind – vor allem der eindeutig erkennbare grundgesetzliche Wille der gegenseitigen Kontrolle der Staatsgewalten muss in einem derartigen Graubereich bereits aus dem Mangel an klarem Selbstverständnis in mindestens eine Richtung fehl gehen.

Leak6 sagt:

Die Justiz ist von den Haushaltsplänen der Exekutive so unabhängig, wie ein Formel-1-Motor vom Gaspedal.

Wobei angesichts der immer leeren Haushaltskassen nicht wundert:

Die Justiz wurde bereits kaputt gespart!

Die etablierte Methodik über die PEBB§Y – Bedarfsermittlung der Richterstellen berücksichtigt weder die Qualität der richterlichen Leistungen, noch die Regeldynamik der von Wartezeit und Frustration bestimmten Rechtssuchehemmung, sondern schreibt immer nur den seit langem bestehenden Mangel fort, nach dem Motto ‚es geht doch‘.

These 3: Die Justiz macht sich einen Spaß.

  • Warum sollten wir ihm jetzt schon entsprechen, wenn wir doch auch noch bei seiner Beschwerde das Recht finden können?
  • Warum sollten wir uns jetzt schon blamieren, wo unsere Schande doch noch nicht einmal ganz ausgereift ist?
  • Lasst uns doch erst mal Abwarten, was sonst noch kommt; das mit der Reichsbürgerargumentation war doch schon echt witzig!
    Dieses Abwarten wird nun leider auch dem treuen Leak6-Leser abverlangt – die Frage ob und wie man gegenständlich gewordene Unsachlichkeit diesen Ausmaßes überhaupt noch sachlich aufbereiten kann, ist für mich selbst eine Frage.

These 4: Alle Richter sind befangen.

Das gemeine kollegiale Richterhirn ist in sachfremden Erwägungen gefangen. Es kann seine Wahrnehmungsstörungen aus eigener Kraft gar nicht mehr wahrnehmen.

Das wäre eine bemitleidenswerte Armseligkeit – allerdings zum Nachteil aller.

Man nennt es Schulterschlusseffekt und bemerkt es von Seiten der Wissenschaft und der rechtlichen Armateure. Nur die, die es angeht, die bemerken es nicht: Und das ist also offensichtlich ein Teil des Problems!

Ich sprach schon des Öfteren von einer ‚Roben tragenden Kaste‚, und weil getroffene Hunde bekanntlich bellen, erfolgte ein solcher Schulterschluss jedenfalls nicht anlasslos.

Die Mitglieder der ‚Roben tragenden Kaste‘ zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich selbst ihre Postulationsfähigkeit nicht abgesprochen haben. Die Mitglieder der ’nicht Roben tragenden Kaste‘ haben dies zwar auch nie getan, aber:

Bislang lassen sie es sich (überwiegend) bieten!

  1. Das Widerstandsrecht aller Deutschen sowie
  2. die Fähigkeit aller Deutschen, die an ihnen verbrochenen Rechtsbeugungen selbst, wenn auch nicht unbedingt juristisch geschliffen, aber dennoch allgemeinverständlich auszusprechen,

stehen aber der These entgegen, sie könnten der Postulation unfähig sein. Meistens mangelt einem nennenswerten Widerstand die Solidarität der Massen und oft wird der Widerstand der einzelnen versucht, durch Gegenangriffe zu brechen: Bei der sog. Klageinversion wird das nur noch öffentlich Erfolg versprechende Aufzeigen des Unrechts trotz Wahrheit und Rechtfertigung als Beleidigung verfolgt. Als Legalitätsprinzip (nur der Staat darf und wird strafen) verbrämt, wird vorgeblich natürlich alles richtig gemacht, aber in Wahrheit nichts anderes als Willkür gelebt.

Leak6 postuliert:

Der Anwaltszwang ist
mit
dem Gleichheitsgrundsatz
aus Art. 3 Abs. 1 GG unvereinbar!

Dieses – schon oft kompliziert bestrittene, aber letztlich doch ganz einfach logische Postulat macht aus dem zugrunde liegenden Anwaltshonorarprozess in Wahrheit einen

politischen Prozess!

Politische Prozesse zeichnen sich gemeinhin dadurch aus, dass sie rechtsstaatlichen Grundsätzen nicht entsprechen.

Der zugrunde liegende Anwaltshonorarprozess zeichnet sich dadurch aus, dass es um die Frage geht, ob ein Anwalt machen kann, was er will, oder ob der Bürger das Recht hat, selbst zu benennen (Pardon, aber das ist Ausfluss von Art. 19 Abs. 4 GG),

in welches Knie er gefickt wurde„.

Schon im Ursprungsprozess wurden vom Richter Korte nicht weniger als

sodass

Für einen richtigen Rechtsprofi wäre es ein leichtes, daraus eine hieb- und stichfeste Berufungszulassungsbegründung zu basteln, aber „es sollte anders kommen“, weil – so der böse Teil der Robenkasten-These:

  • Anwälte Richter schützen (müssen) und im Gegenzug
  • Richter gewogene Anwälte nicht schassen wollen.

Aber weil ich nun einmal

  • sagen konnte, was ich zu beklagen hatte –
  • und zwar mündlich und schriftlich –
  • und dafür gutes Geld bereit war springen zu lassen –
  • und der (möglicherweise vom Sonnen- oder Feuerschein verwöhnte) Rumpelstilzchen-Anwärter RA1 sich darauf einließ,

ja, weil alle diese vier Gründe hier gegeben waren, deshalb schlägt hier meine

Vertragsfreiheit der Auftragsvergabe

wie eine

Postulationsfähigkeit des Normalsterblichen

vor Gericht auf das komplette juristische Gefüge durch.

Richterlichen Postulationen, denen die Rechtsbeugung auf der Stirn geschrieben steht, wie 9-5=0 (s. o.!), muss natürlich auch bei den in Vorteilslogik und Vernetzungssorgen gefangenen Richterhirnen irgend etwas zugrunde liegen. Da eine gängige Handlungsmaxime der Vorteilslogik lautet,

lüge nur, wenn sich’s auch lohnt!

muss davon ausgegangen werden, dass nicht wenig auf dem Spiel steht. Nach gerade ist also festzustellen, dass vermutlich die Postulationsfähigkeit des Normalsterblichen um jeden Preis verhindert werden soll:

.
Den Privilegierten droht der GAU!

 

Nicht weniger als der Verlust ihrer (verdeckt vorhandenen und natürlich verleugneten) Vorrechte steht auf dem Spiel und der normal Sterbliche könnte auf die Idee kommen, seine Rechte selbst zu verteidigen, oder seinem Anwalt öfter mal zu sagen, wo es lang gehen muss. Der Zugang zu Intelligenz und Daten ist bei unserer heutigen Vernetzung (noch) nahezu allen gegeben und ist somit nicht mehr als Vorwand tauglich. Um so mehr müssen Pressefreiheit und Präzedenzfälle vermieden werden. Für den Fortbestand des Rechtsstaates ist es absolut notwendig, dass sich auch die Entrechteten irgendwann ihres Daseins und ihrer natürlichen Rechte besinnen. Es liegt in der Natur der Sache, dass Recht, Macht und Einfluss nicht freiwillig verschenkt oder selbstlos für einen anderen verteidigt werden.

Vorliegend wäre ein Präzedenzfall geschaffen, wenn erkannt würde, dass der Anwalt gegen seine Berufspflicht aus § 1 Abs. 3 BORA verstoßen hätte und gar nicht geltend machte, was geltend zu machen war.

Dann wäre im schönen Schein der heilen Juristenwelt ein Sprung!
Man müsste sich fragen, warum der Ursprungsprozess nicht schon längst wieder neu aufgerollt wurde. Wenn ein Richter zu dumm ist, zu verstehen, was Inhalt der Klage war (die Beklagte war nicht zu dumm und erstellte immerhin einen Nichtabhilfebescheid), dann kann doch die Dummheit des Richters nicht das Recht des Bürgers verwirken. Tatsächlich ist auch diese nochmals erklärte Klage überfällig und mit Verzögerungsrüge belastet.

Minden schafft es zu gar nichts mehr: Kein Termin, keine Vorschusseinforderung, nicht einmal ein Unzulässigkeitsbescheid.

Es wäre auch ein Problem bezüglich der 19 Mindener Protokollfälschungen und Münsteraner Lügen über den Akteninhalt des Ursprungsprozesses. Merkwürdig übrigens, dass in Münster die Akte ein taugliches Beweismittel war. Münster jedenfalls log über die Akte (Rn. 26 wörtlich), dass „der Kläger [also ich] auch schriftsätzlich ein Auskunftsverlangen in den Vordergrund seiner Klage gestellt habe“, was allerdings an über 450 Stellen mit der Wahrheit kollidiert.

Zur vorsichtig gezählten Lügenliste (Stand 02/2018: 17) – die allein schon aufgrund ihrer Zahl allen Beteiligten nachweislich egal ist – wird also lieber weiter und weiter Lüge um Lüge hinzugefügt; es ist das bekannte und allseits geübte Spiel und man wähnt sich sicher, dass es auch in Zukunft egal bleiben wird.

Nur, sollte irgend jemand von den Herren Juristen auch nur mit dem Gedanken spielen, sich ehrlich zu machen, dann – ja dann wird sein Juristenhirn auf einmal schnell und er wähnt sofort alle anderen gegen sich!

Und zwar deshalb, weil dann das ganze Kartenhaus in sich zusammenbrechen würde.

– Wie wenig man doch dem Richterprivileg und dem Schutz des Rechtsstaates über seine dafür vorgesehenen Mechanismen vertraut!


Wenn Juli Zeh darauf kommt, dass unter Leuten etwas „ganz massiv nicht stimmt“, dann komme ich jedenfalls darauf, dass unter Richtern auch etwas massiv nicht stimmen kann:

Hier wie dort erwirbt man sich Anrechte aus akzeptierten (korpsgeistgemäßen) Verhalten, wobei die unter Juristen erwerblichen Boni um so größer sind, je mehr man sich vergeht.

Wer ein echtes Risiko eingeht ist auch echten Dankes Wert.

Wer mit Sicherheit erpressbar ist, den kann man auch für delikates noch gebrauchen.

Auch von Rechtssuchenden wünscht man sich kein renitentes Verhalten. Auch ihnen gegenüber läuft das Spiel immer auch ein bisschen als Deal. Gib mir was schön klingt und vor allem: nicht mehr als ich brauche – und ich gebe dir dein schönes Recht. Wenn ich dir ein unschönes Recht gebe, weiß ich doch nicht, was du danach damit anfängst. Kontrollverlust droht und den will keiner – Aber analog § 97 Abs. 1 GG gilt mehr denn je:

Richter sind unabhängig, aber dem Gesetz zu unterwerfen!

Und auch dazu muss sich jemand finden, der es tut!


Und weil es so schön war, noch einmal ein nicht ganz emotionsfreier Kurzabriss:

  1. Zuerst durfte ich nicht erfahren, ob mein eigener weisungspflichtiger Mitarbeiter treu war und den vereinbarten Auftrag zu seiner Prüfungsgrundlage machte.
  2. Dann durfte ich nicht aussprechen, dass ich seine berufliche Bestehens-Entscheidung anfechte. Dabei trug ich eine Vertragsverletzung, einen Autoritätsverlust und einen gegenständlichen Vermögensschaden davon.
  3. Dann verlangte ich vom Anwalt, geltend zu machen, dass mehr als Falschbeurkundung und Täuschung vorlagen, sondern ein echter Betrug samt Vermögensschaden.
  4. Schließlich erkannte ich des Anwalts Formulierung „der Kläger wittert Betrug“ als verräterisch gegen mein – auch schriftlich – erteiltes Mandat, widerrief die Freigabe noch vor Fristablauf und kündigte dem Anwalt. Den Widerruf setzte der Anwalt ohne jede Begründung nicht um, sondern rechtfertigte seine Untätigkeit allein mit der Kündigung, welche aber ja nur als danach zu Wirkung kommend gewollt verstanden werden kann.
  5. Dann betrieb ich eine weit gestreute aber letztlich kurzfristig doch erfolglose Ersatzanwaltsuche und beantragte schließlich form- und fristgerecht die Beiordnung eines Notanwalts.
  6. Das OVG-Münster log über meine Darlegungen der Suchbemühungen ebenso wie über den Vordergrund meines bis dahin gemachten schriftlichen Aktenvortrages und verwarf den – ohnehin als untauglich identifizierten Berufungszulassungsantrag des RA1.
  7. Vor- und nach seiner Arbeit, sowie vor und während des Streits über sein Honorar setzte ich ihm und seinem ersten Anwalt RA2 die Widersprüchlichkeit seines Verhaltens zu meinem Mandat auseinander. Im Anschluss daran war RA2 nicht mehr bereit, für RA1 zu arbeiten.
  8. RA1 wechselte stumm die Pferde und erhob mithilfe von RA3 unmittelbar Klage. Ich erhob Widerklage.
  9. Da mir klar war, dass RA1 diesen Prozess nicht auf redliche Art (was heißt das schon unter Juristen) hätte gewinnen können, war ich mir ebenso sicher, dass er etwas Fauliges versuchen würde und lud internetöffentlich dementsprechend, wahrheitsgemäß und wie geboten: auch identifizierend zur Prozessbeobachtung ein. Allein durch den Versuch des RA1 war aus meiner Sicht die dringende Notwendigkeit der Öffentlichkeitskontrolle für die Justiz bewiesen.
  10. Für diese Äußerungen wurde ich von beiden Rumpelstilzchenanwärtern (ich nenne sie so, weil sie ihren Namen noch in die Unbekanntheit ziehen möchten) RA1 und RA3 unter Bruch des Rechtsfriedens (einzige Kommunikationsgepflogenheit: Ignoranz auf Vorhalt), unter Verstoß bundesverfassungsgerichtlicher Vorgaben zum Rechtlichen Gehör und sogar unter Missachtung einer eigens dazu hinterlegten Schutzschrift – aber einstweilen dennoch erfolgreich und Vollstreckungsdruck und weitere Haftungsansprüche auslösend unterlassungsbeklagt. Selbst dem Vorwurf der Ausprägung Rechtlichen Gehörs als Totalignoranz konnte nicht widersprochen werden.
  11. Im Rahmen dieser Klagen gab RA1 eine Eidesstattliche Versicherung ab, zum Beleg deren Wahrheitsgehalts mir aber kein einziges taugliches Merkmal einfiel –  wohl aber 8 andere.
  12. Laut Buske, Hamburg habe ich einen ganz erheblichen Vorwurf gemacht, aber laut Staatsanwaltschaft Hamburg ist überhaupt nicht strafwürdiges ersichtlich. Letztere sah sich bislang nicht einmal gemüßigt, einen Straf-ANTRAG als solchen zu erkennen oder weiteres ggf. fertiges Beweismaterial anzufragen.
  13. RiaAG-HH Dr. Martin erkannte in einer Akte keine Sache, die nach § 485 ZPO ein taugliches Beweismittel hätte sein können (eine Rechtsansicht die dann aber auch meine Nichtzulassung zur Berufung zunichte machen müsste) und schwer in Frage stellt, wofür Gerichte überhaupt Akten führen.
  14. Der von RiaAG-HH Dr. Martin vereitelte Beweisantrag ist zwischenzeitlich obsolet geworden; denn der positive Beweis über den Wahrheitsgehalt der Eidesstattlichen Versicherung war im von ihm selbst verzögerten Schriftsatz enthalten.
  15. RiaAG-HH Frind wiederum toppt sogar noch die Reichsbürger typische Argumentation des RiaAG-HH Dr. Martin (Akte nicht Sache klingt nach Mensch nicht Person), begeht Verrat am Menschenverstand und lehrt auch Adam Riese das Fürchten.
    (hier die ganze Ananlyse samt aller Anlagen zur Ablehnung)
  16. Die Rumpelstilzchen-Anwärter wiederum setzen auf Streitwert erhöhende Klageerweiterung und eine aus meiner Sicht nicht sachdienlichen Verbindung von Honorar- und Ehrschutzsachen sowie eine ebenso wenig sachdienliche Trennung der Ehrschutzsachen bezüglich ihrer Personenverschiedenheit (RA3 klagt auch in eigener Sache).
  17. Außerdem warten sie noch sehnlichst auf die jeweils nächste Beleidigung, wohl um den Preis dann immer noch mal etwas weiter steigern zu können (anwaltliche Entschädigungssätze Ehrensache). Ihre Selbstwiderlegung geht allerdings schon so weit, dass sie in Wahrheit gar nicht als „ehrwürdig“ im Sinne von allgemein anerkannten Grundsätzen erscheinen wollen, sondern lediglich als die Stärkeren. – Der typische Machtausbau, wie er halt unter Leuten (s. o.!) nicht selten vorkommt.
  18. Ihre Arroganz, zu meinen, mir einfachste Fragen nicht beantworten zu müssen, behalten Sie jedenfalls bei – also müssen sie diese Spannung – über ihr möglicherweise eigenes berufliches Ende – wohl selbst aushalten.
  19. Mir ist das egal. Weder Öl noch Pulver werden mir ausgehen, solange jemand kommt und eingeschenkt haben will. Ich habe schon manche kostenlose Nachhilfe erteilt und will auch noch mehr tun – jedem so, wie er es braucht. Und wenn die Menschheit mental gerade wieder zurückfallen sollte in die Kultur der Steinzeit, wo nur noch die Lehrmethode des ‚Versuch und Irrtum‘ bleibt, wird sich nicht die Wirklichkeit nach dem Wunschdenken der Verjagten richten, Strom nicht fließen, wo kein Leiter ist, Verrat nicht Treue sein und Dunkelheit keine Chance haben, wo Licht hinfällt.

These 5: Die Befangenheit ist von Vorsatz durchdrungen:

Während bei der vierten These noch davon ausgegangen wurde, dass die große Mehrheit der Richterschaft, Anwaltschaft und Staatsanwaltschaft grundsätzlich guten Willens ist und ebenso unbemerkt wie ungewollt einer systematischen Betriebsblindheit unterworfen ist, die sich nur in Einzelfällen spontan zu einer aber nicht organisierten Befangenheit auswächst, kann die böse Annahme der These 5 nur schwerlich widerlegt werden, weil im gegebenen Fall dann fast noch mehr dafür getan werden würde, eben diesen Eindruck zu verschleiern. Stasi-gestalke Menschen haben jedenfalls keine Probleme damit, eine solche These als gegeben anzusehen. Stasi-gestaltke Menschen gibt es, man kann sie sehen, sprechen und anfassen.

Das Funktionieren jeder größeren Gemeinschaft benötigt Regeln. Diese Regeln müssen nicht allen bekannt sein. Maffiöse Strukturen bedienen sich Ehrenkodexe, Karriere-Verlockungen, Selektionen in Spezialgremien, Bestechungen, Erpressungen, Korruptionen, offener und verdeckter Gewalttaten; – installieren jedenfalls mithilfe staatlicher oder auch religiös verbrämter Machtmittel ihre gänzlich eigenen Macht-Strukturen. Wesentlich öfter als im legalen Bereich ist dort das Ansehen der Person wichtiger, als die regelgerechte Würdigung der Vorkommnisse.

Wo der legale Bereich mithilfe weniger Schlüsselpositionen (höchste Richter, Minister, Alpha-Journalisten, Geheimdienst-Funktionäre, Verbindungs-Offiziere) beherrscht werden kann, wird Einflussnahme in besonders hohem Maße vorgenommen. Wo z. B. Politiker nach einem Skandal die Treppe hinauf fallen, anstatt hinab ist jedenfalls die Dankesleistung für eine vorausgegangene Treueleistung einer Strohpuppe zu besorgen.

Ein Rumpelstilzchen-Anwärter, wie vorliegend der RA1, der im Zusammenspiel mit einer Richterschaft regelmäßig an einer zusätzlichen Karrieretür zur Robenträgerschaft den Türsteher abgibt (es gibt Verwaltungsrechts-Juristen mit Spezialisierung auf Prüfungsrecht und besonders vielen Fällen der Eröffnung weiterer Nachprüfungen zum z. B. zweiten juristischen Staatsexamen – aber vergleichsweise wenigen Fällen zur Eröffnung entsprechender Nachprüfungsgelegenheiten von z. B. Altenpfleger), muss natürlich über jeden Zweifel erhaben sein. So jemand wäre für mafiöse Strukturen jedenfalls systemrelevant.

Für diese (Unter-)These erhielt ich im übrigen bemerkenswert viel gefühlte Zustimmung. Nur leider wurde dabei das ‚muss‚ stets als ‚ist‚ verstanden und niemals hinterfragt.

Wer über jeden Zweifel erhaben ist – und dies aufgrund seiner Stellung auch sein muss – der muss sein Spiel aber auch mit Würde spielen.

Wo er vom legitimen System gehalten ist, wird er von diesem mit seinen offensichtlichen Verfehlungen konfrontiert und ein legitimen System  erlaubt ihm kein ‚weiter so‘.

Wo er von einem illegitimen System gehalten wird, wird er ebenfalls irgendwann fallen gelassen werden und zwar dann (und wie eine heiße Kartoffel), wenn der Preis zu hoch wird ihn zu halten; wenn er nämlich sein Schauspiel nicht beherrscht und angesichts offenkundiger Fehler nicht einmal ein gespieltes Zurückrudern abliefern kann. Am Ende kann er nichts anderes ernten als Verachtung.

Und dabei würde ich ihm das Zurückrudern sogar selbst noch vormachen, wenn man mich nur ließe.

Es ist also vollkommen egal, welche dieser Thesen wie stark zutreffen – Zurückrudern ist überfällig! Jede weitere Sturheit kann nur noch zu noch mehr Verachtung führen.

Ein würdiger Schachspieler ist übrigens in der Lage, ein Matt zu erkennen und legt seinen König selbst um, wenn er verloren hat (Quelle Spielregeln.de):

„Das größte Charakteristikum beim Schach ist jedoch der Umstand, dass der König niemals wirklich geschlagen, sondern lediglich bedroht wird. Vielmehr ist der Verlierer dazu angehalten seinen König auf dem umzulegen und dadurch seine Niederlage einzugestehen. Dieses Reglement ist auf die Entstehungsgeschichte von Schach zurückzuführen, bei der es als unsittlich gegolten hätte den König selbst zu schlagen. Denn gerade dieser erkennt im Idealfall die Niederlage selbst und gibt auf.“


Dieser Beitrag steht unter einer gegebenen Wahrscheinlichkeit der unangekündigten Änderung bzw. Ergänzung.

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2 Kommentare zu „Umständlich, politisch motiviert oder einfach nur unwürdig?“

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