Wer Ehre hat, verkriecht sich nicht

Wer Ehre hat, verkriecht sich nicht.

  • Wer etwas zu beklagen hat, der sagt es auch,
    und zwar dem, von dem er sich verletzt fühlt. So sagte schon Jesus Christus (Matth. 18,15):

„Sündigt aber dein Bruder, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.“

  • Wer den anderen verleumden will, der sagt die Lüge erst allen anderen und dem, den es angeht – im besten Fall – zuletzt.

Wie also, lieber RA1 konnte Ihnen nach über einem Jahr ein Anspruch zum gleichen Lebenssachverhalt einfallen, den Sie mir gegenüber niemals berechnet haben. Von Ihrer Klageerweiterung hörten wir erst am 27.11.2018, also 415 Tage nach dem 08.10.2017, dem Tag an welchem wir Ihnen das Mandat kündigten und ohne überhaupt zu erfahren, was für Ansprüche Sie geltend machen.

Hiermit fordere ich Sie auf, mir Ihre dem AG-HH gegenüber erhobenen Ansprüche an mich bekannt zu geben – oder zurück zu nehmen! Termin: 10.01.2019.


Wer Ehre hat, korrumpiert nicht die Gerichte.

Wie zur Hölle, lieber RA1, haben Sie das AG-HH dazu gebracht, meine Widerklage mithilfe einer Rechtsvorschrift aufzuhalten, die für die Widerklage gar nicht gilt?

Wie schafften Sie es, dass ein offensichtlich nicht sachkundiger Urkundsbeamter für Sie tätig wurde und eine Abladung samt Informationsverwehr verfügen konnte. Dabei hat über Terminsaufhebungen nicht ein Urkundsbeamter zu entscheiden; vielmehr gilt § 227 Abs. 4 Satz 1 ZPO:

„Über die Aufhebung sowie Verlegung eines Termins entscheidet der Vorsitzende [d. h. Richter] ohne mündliche Verhandlung“

Dieser musste dann seinen Urkundsbeamten nachträglich in Schutz nehmen und die Unanfechtbarkeit nach ebenda, Satz 3 verfügen.

Diese Abladung hält nun meinen Informationsanspruch wegen Ihrer Nichtzahlung auf und beruft sich dabei auch noch auf § 12 GKG .
Anmerkung: Dortiger Abs. 1 lautet:

„Wird der Klageantrag erweitert, soll vor Zahlung der Gebühr für das Verfahren im Allgemeinen keine gerichtliche Handlung vorgenommen werden …“

Da es nun aber den dortigen Abs. 2 Nr. 1 gibt, der da lautet,

„Absatz 1 gilt nicht für die Widerklage“,

darf auch meine Widerklage nicht durch diese hier überhaupt nicht gültige Rechtsnorm aufgehalten werden!

Und wie schaffen Sie es, dass ich nicht einmal im Wege der Akteneinsicht Kenntnis von den Schriftsätzen erhalte?


Wer Ehre hat, versteckt sich nicht hinter anderen.

Sie versteckten sich erst hinter RA2, der aber nach Aufklärung durch mich nicht mehr bereit war, für Sie in dieser Sache tätig zu sein – und dann taten Sie nochmals das gleiche mit RA3, der im (mutmaßlich) noch unwissenden Zustand gleich zur Klage schritt.

Wie ist denn der RA3 von Ihnen abhängig, dass er nun trotz des ihm zuzurechnenden bösen Wissens nicht aufhören kann?

Wenn Sie Ehre haben, ziehen nicht noch andere mit in den Abgrund! Das kann doch Ihre Verantwortung in keiner Weise mindern.


Wer Ehre hat, greift nicht zur Gewalt.

Jesus Christus verzichtete bei seiner Menschwerdung auf seine ihm zur Verfügung stehenden Machtmittel (vgl. Phil. 2, 6-9 und Matth. 26, 53!) und zwar schon allein deshalb, weil nur der Gewaltverzicht den Blick auf die inhaltlich richtigen Argumente freilegt.

Wer das Recht des Stärkeren sucht, verleugnet den Rechtsstaat.

Wer Ehre hat, sucht nicht die Zerstörung des anderen. Der empört sich nicht wie Sie in Ihrem Ordnungsmittelantrag (PDF-Seite 4):

„Der Schuldner betreibt immer noch diesen Blog, …“

Wie würde es denn Ihnen schmecken, wenn ich vorbrächte:

RA1 betreibt immer noch diese Kanzlei, …“


Wer Ehre hat, stellt sich dem Sachdialog.

Wer Ehre hat, stellt sich der sachlichen Auseinandersetzung und antwortet. Ich erinnere an die drei offenen Fragen auf Seite 4 des Schreibens vom 21.09.2018 sowie an das vom 26.10.2018.


Wer Ehre hat, gibt Fehler zu.

Mit Ihrer offensichtlich falschen Eidesstattlichen Versicherung vom 25.09.2018 haben Sie vorsätzlich

das Mandat ihres Auftraggebers verleugnet!

wie wollen Sie je wieder ein Vertrauensverhältnis zu ihren Mandanten aufbauen, das nicht auf Täuschung beruht?


Ehre erwirbt man nicht – man empfängt sie.

Schon der so genannte ‚Ehrenmord‘ belegt: Die Ehrenhaftigkeit des Handelns kann auch sehr im Auge des Betrachters liegen. Die Stimmen von Fremden sind selten ausnahmslos angenehm. Natürlicher Weise folgt der Ruf aus dem Handeln. Die Versuchung zu manipulierten Bewertungen liegt auf der Hand. Dies bringen z. B. führende Anwälte wie diese hier zum Ausdruck, welche sich gegen Anwalt.de aussprechen, aber für EKOMI. Doch auch vor EKOMI wird wiederum woanders gewarnt, weil

„der Händler bei MeinPaket/ekomi generell eine super Bewertung, andere Plattformen sagen das genaue Gegenteil … aber da Händler für den „Service“ von ekomi zahlen müssen, sollte auch klar sein, das dies passiert:“

Nur die freie, unbeeinflusste und ungezwungene Bewertung führt zur natürlich zustehenden Ehre. Alles andere ist nicht Ehre, sondern Propaganda, Selbstdarstellung, Eigenlob und … stinkt. Zählen aber kann es nicht (vgl. Joh. 5, 31,32+44):

„Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. Ein anderer ist’s, der von mir zeugt; und ich weiß, dass das Zeugnis wahr ist, das er von mir gibt. …
Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander annehmt, und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, sucht ihr nicht?“

Wer die Eigendarstellung – die den Verdacht tendenziös zu sein am schwierigsten abschütteln kann – betreibt, kann sich gegen die Fremdbewertung schon gar nicht verwahren.

Und wer sich selbst ins Internet zum Zwecke der eigenen Bewertung begibt, muss sich auch dort die Kritik nach den Regeln und Grenzen der Meinungsfreiheit gefallen lassen.

Hinter der freien Meinung und wahren Tatsachen tritt der Ehrschutz jedenfalls zurück – und zwar auch dann, wenn die Tatsachen wegen ihrer Wahrheit ehrenrührig sind.


Wer Gerichte belügt, verunehrt dieselben.
Er pflanzt dem Rechtsstaat sein Unrecht ein,
ihm selbst zum Vorteil, dem Rest zum Schaden.
Der Weg der Ehre ist das nicht.
Organe der Rechtspflege
sollten der Wahrheit die Ehre geben!

Der Lügner verunehrt aber auch sich selbst und steht – ertappt – in Schande da.


Für Leak6 ist es schwer zu begreifen, wie es Menschen fertig bringen, in absolut aussichtsloser Situation einfach zu verharren, anstatt sich helfen zu lassen. Der einzige ersichtliche Erklärungsansatz ist die kurzfristige Vorteilslogik:

  • Der Lügner plant auf kurze Sicht („Lügen haben kurze Beine“) und meint, es könnte – zumindest erst einmal – billiger für ihn sein.
  • Der Weise denkt auf lange Sicht und steht in dem Sachzwang, kurzfristige Nachteile als Investitionen zu verbuchen.

Große und kleine Geister beobachten sie beide und lernen ein jeder auf seine Art. Schon Salomo sagte (Sprüche 9, 8-9):

Rüge nicht den Spötter, dass er dich nicht hasse; rüge den Weisen, der wird dich lieben. Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.

Der Weise würde Leak6 also seine Liebe beweisen – und zwar mit dem gleichen Seitenpreis für Schriftsätze, den er selbst berechnet hat – und zwar deshalb, damit auch die Toren und die Spötter lernen können, wie wenig sich das Lügen lohnt.

Der Weise achtet auch auf sein Land und sieht zu, dass nicht alle kleinen Geister der kurzfristigen Vorteilslogik verfallen.

Der Weise ist zur Lehre berufen – und zum Vorbild.

P. S. (10.01.2018):

Dieser Beitrag wurde den betroffenen Rumpelstilzchenanwärtern am 08.01.2018 – 14:28 Uhr vorab zur Kenntnis gemailt. Der üblere dieser beiden

hatte sich da aber bereits verkrochen,

und zwar in der Form , als dass er den Emailabsender jockel(at)u-a-i.de auf seine Greylist gesetzt hatte – also den Email-Empfang blockiert. Immerhin steht dieser Jockel ja aus seiner Sicht in dem Verdacht, mit seinen Mails auch noch weitere der in seinem Unterschlupf ansässigen Rumpelstilzchen-Kollegen in böses Wissen ziehen zu können, was die Gefahr herauf beschwört, dass er von diesen dann auch noch die Leviten gelesen bekommt.

Damit hatte nun aber der Jockel die Ehre, dem Rechtsberater eines Rechtsberaters eine kostenlose Rechtsberatung zuteil werden zu lassen und die Kündigung seine Mandates zu empfehlen. Eine Ehre ist das deshalb, weil sie Jesu Standpunkt von der Feindesliebe (Lukas 6, 27-28) entspricht. Dieser sagte nämlich:

„… Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.“

Die Bitte geht also dahin, dass sie Ihre Weisheit wiederfinden.

– Fortsetzung mit dem Beitrag:
Denn es wird gesagt werden, was gesagt werden muss –


Weiterführende Links:

  • Die Ehre der Dissidenten (Gerhard Ulrich, Publikation vom 11.01.2019): „Der Hass eurer organisierten Verbrecherbande gereicht mir zur Ehre.“
  • Die Ehre der Diener des Herrn liegt niemals in ihren (schöpferischen) Leistungen, denn sie handeln inspiriert aus festem Glauben an das Wort ihres Herrn (Luk. 17, 10), „So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.“
  • Den Dienern des Herrn genügt die Seligkeit (Matth. 5, 10): „Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.“ – Der Erfolg ist zweitrangig, allein schon um der teuflischen Gegenthese der Vorteilslogik („der Stärkere frisst den Schwächeren“) zu entkommen.
  • Gebt unserm Gott allein die Ehre!“ (5. Mose 32, 3) fällt deshalb den Dienern des Herrn sehr leicht zu sagen.

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