Der Knecht ist nicht größer als sein Herr!

Der Knecht ist nicht größer als sein Herr!

Dieser Text aus Joh. 15, 20 soll der Leitsatz dieses Beitrags sein.
Anlass allerdings war ein anderer Satz, der Leak6 am Donnerstag , den 20.12.2018 erreichte. Es ist der erste Halbsatz des Schlusssatzes der Seite 3 eines Ordnungsmittelantrages vom 20.11.2018 (=Laufzeit 30 Tage), welcher lautet:

Der Schuldner betreibt immer noch diesen Blog, …

Ja, es gibt diesen Blog immer noch, weil ich ihn immer noch betreibe, was dann auch mit der zweiten Hälfte dieses Satzes übereinstimmt, „… , wie dem entsprechenden Impressum zu entnehmen ist.“

Das ist allerdings weder etwas neues, noch etwas erhebendes. Jeder Leser von Leak6 weiß doch schließlich, dass es diesen Blog gibt. Es ist ungefähr so selbstverständlich, wie jeder brennende Christ weiß, dass es Christus gibt und dass er lebt, dass er seinen Opferweg auf Erden in Bethlehem begann und dass er es freiwillig tat um Vorbild und Erleuchtung für die der Besinnung noch zugänglichen Menschen zu sein.

Ob die zitierte Feststellung die Spitze der Empörung darstellt, zu der sich der Rumpelstilzchen-Anwärter 3 (im folgenden: RA3) aufschwingen konnte, sei einmal dahin gestellt.

Definiertes Begehren dieses Ordnungsmittels jedenfalls ist es, dem Leak6-Betreiber ein „empfindliches Ordnungsgeld“ (Antragsseite 8)aufzuerlegen und …

notfalls auch in Haft zu bringen (Antragsseite 1). Da kann man ja nur noch einmal bemerken wie nahe Dummheit und Bosheit beieinander liegen. Man stelle sich nur die Schlagzeile vor:

„Meineidiger Staranwalt bringt eigenen Klienten in Haft und das Amtsgericht Hamburg spielt dabei mit!“

Und zu allem Überdruss – anderes fällt einem da wirklich nicht mehr ein – legt dieser Rumpelstilzchen-Anwärter auch noch den auf Leakt6 gefundenden Beweis der Falschheit der zugrunde liegenden Eidesstattlichen Erklärung seines Mandanten mit an (Antragsseite 7)!

Nun – der Leak6-Betreiber Joachim Baum würde so einiges dafür geben, für die Wahrheit in den Knast zu gehen. Handelt er doch in Übereinstimmung mit dem Lebendigen, seinen Weisungen und Seligpreisungen (Matth. 5, 1-16).


Man beachte weiteres Erstaunliches: Der Ordnungsmittelantrag moniert tatsächlich, dass ein neuer Webbeitrag, welcher mit den Worten

Ich Widerrufe: …

beginnt, ein „kerngleicher Verstoß“ gegen bereits rechtskräftig Verbotenes darstelle. Dazu fügt er Urteile an, die begründen (Antragsseite 3):

„Der Schuldner soll sich nicht durch jedwede, ggf. kleinste Veränderung der Verletzungsform oder Verletzungsart dem Verbot entziehen bzw. dieses unterlaufen können.“

Ja, was kann denn eine Widerruf anderes sein, als die größtmögliche Veränderung?

Diese Frage hat auch der RA3 immerhin vorhergesehen und vorsorglich gleich mit beantwortet (Antragsseite 8). Es müsste sich

nicht um eine ‚echte‘ Frage

handeln, sondern um

eine rein rhetorische Frage, die aufgrund des Kontexts nur eine einzige Antwortmöglichkeit zulassen soll.“

Bingo: Es gibt eine echte Frage!

Sie lautet:

„Oder sonst, kommen Sie bitte meiner Aufforderung nach und beseitigen den meinerseits ggf. vorliegenden Irrtum indem Sie mir ganz einfach die Seitenzahl der Gerichtsakte bekannt geben, unter welcher sich Ihre Einreichung meines schriftlichen Mandats befindet!

Bitte, einfach nur
eine einzige Zahl!

Andernfalls bitte zahlen!“

und wurde bereits am 15.11.2018 – also noch vor dem Ordnungsmittelantrag vom 20.11.2018 – zur Kenntnis aller gestellt (erinnert sei die Schlussbemerkung „Andernfalls bitte zahlen!„, auf die noch zurückzukommen ist).


Aber nehmen wir einmal an,

  • ein Widerruf sei nur eine leichte Variation und
  • einer nicht gefälligen Frage könne man ihre Echtheit absprechen,

dann hätte auch dieses Rechtsverständnis seine ganz eigenen (eigentümlichen) Konsequenzen.

Im ursprünglichen Webbeitrag lies ich den RA1 § 263 StGB grüßen.
Im Widerruf bekundete ich:

„Und vor allem lässt der § 263 StGB nun nicht mehr grüssen!
Dafür aber einige oder gar alle anderen.“

Wenn sich dieser RA1 nun beides verbieten lässt, dann heißt das ja, dass

RA1 von keiner einzigen Rechtsnorm etwas hören will.

Nicht schlecht für einen ausgewachsenen Rumpelstilzchen-Anwärter!


Wo liegt nun aber das Problem?
Das Problem liegt da, wo Gerichte Anwälte blind vertrauen und ihnen blind Folge leisten, um nicht zu sagen: Ihnen zu Willen sind.

Während man Gnade (vgl. Matth. 5, 45!), andere Wohltaten, Schutz und Gleichheit vor dem Gesetz schnell und

ohne Ansehen der Person

gewährleisten soll, ist ein blindes Vertrauen, welches Organen der Rechtspflege entgegengebracht wird, die sich dieses Vertrauens gar nicht würdig erweisen, geeignet, in Chaos und blinde Zerstörung zu führen.

Deshalb liebe Richter:
Erkennende Gerichte dürfen nicht Verdunkelung suchen!
Wachet auf, irgend wann müsst ihr doch mal richtig hinsehen!

Nur weil dieses nicht immer gelingt, kann die öffentliche Kontrolle überhaupt etwas Schmerzhaftes haben!


Noch ’n Gedicht (Gruß):

Leak6 lässt nunmehr RA3 über die Staatsanwaltschaft von § 257 Abs. 1 StGB grüßen. Diese Rechtsnorm lautet:

„Wer einem anderen, der eine rechtswidrige Tat begangen hat, in der Absicht Hilfe leistet, ihm die Vorteile der Tat zu sichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Und mit ebenda Abs. 2 schließt sich der Kreis zur Überschrift des Artikels:

„Die Strafe darf nicht schwerer sein als die für die Vortat angedrohte Strafe.“

RA3 ist der Handlanger des Meineides stattlichen RA1.
Deshalb darf seine Strafe nicht höher ausfallen, als die des RA1.

RA1 aber war der Vertreter des Leak6-Betreibers Joachim Baum
und verriet seine Interessen gegenüber dem OVG-NRW.
Auch hierbei ist der Knecht nicht größer als sein Herr und der Prophet nicht größer, als der ihn gesandt hat.

Wenn nun der RA1 (Stundensatz 450 EUR) mit vollem Wissen vorsätzlich und zu unrecht seinen eigenen ehemaligen Klienten in den Knast schickt, wie hoch wird dann die Haftentschädigung ausfallen?

Halleluja, Jesus lebt!
Ich wünsche allen Lesern eine frohe und besinnliche Zeit
(einigen wünsche ich natürlich ganz besonders,
zur Besinnung zu gelangen)!

– FORTSETZUNG FOLGT –

(einschließlich der Stellungnahme zum Ordnungsmittelantrag)

 

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