Der Honeypot der schwarzen Schwäne

[Editiert am 04.12.2018:]
Vorsicht – Long Post (lange Predigt): Metastudie über ein Dutzend Videos spannt den ganz große Bogen, deshalb vorab eine kurze Inhaltsübersicht:

Das Individuum inmitten des Systems, nicht nur unterworfen, sondern auch Teil desselben, Verantwortungslosigkeit als Ursache, führen zum Niedergang, festzumachen daran, dass

  • von der Fragilität unserer Gesellschaft
  • wollen wir normalerweise gar nichts wissen, doch
  • der Einzelne darf nicht den Kopf in den Sand stecken und verantwortungslos die Zeichen der Zeit verkennen, denn
  • wehrlose Menschen (wie Kinder) verschwinden,
  • kritische Menschen verschwinden,
  • Einzelfällen nicht nachgegangen wird,
  • Journalisten ihre eigene Schere schon im Kopf haben,
  • in öffentlich-rechtlichen Medien ‚Säuberungsaktionen‚ stattfinden,
  • auch der Migrationspakt es auf die Pressefreiheit abgesehen hat,
  • Subunternehmer freiwillig Propagandaaufgaben wahrnehmen,
  • die Netzneutralität in Gefahr ist
  • Zensur Platz greift,
  • Urheberrechte der Vorwand sind und
  • Kriegsgefahr das Resultat. Auch
  • Yanis Varoufakis bemerkt die immer gleichen Mechanismen und benennt die dem Verantwortlichen resultierende Aufgabe.

Im Einzelnen:

Unsere Gesellschaft ist fragil:

Dies ist nur ein Beispiel unter zahllosen, das zeigt, was passieren kann –

Gemeinhin wollen wir davon nichts wissen.

In Sorglosigkeit verlassen wir uns auf Dinge, von denen wir meinen, dass wir uns über ihren Bestand keine Sorgen zu machen brauchen.

Der Bestand unserer Gesellschaft ist garantiert durch ihre Robustheit:  Die tragenden Säulen des Staates sind stabil und seine funktionalen Organe funktionieren ordentlich –
– so denken wir. Allein die Tatsache, dass es das System, in dem wir leben ja gibt, beweist doch, dass es so ist und dass das System – einschließlich seiner Macht-Strukturen – funktioniert.

Jeder Einzelne steht ja vor der Wahl, sich entweder einzugliedern und an den Vor- und Nachteilen des Systems zu partizipieren, oder sich in Opposition zu einer großen Mehrheit der Gesellschaft zu begeben.

Mehrheitsmeinung, Mehrheitsdeutung und Mehrheitsfähigkeit sichern vermeintlich Existenzen und Lebensplanungen. Die mehrheitlich vorhandenen ‚blinden Flecken‘ nahezu aller an den weit überwiegend gleichen Stellen allerdings werden Zusehens größer, je länger es uns Schlafschafen gut geht.

Gelegentlich erwachen Einzelne, zumeist die aus dem System Herausgefallenen, entdecken alternative Perspektiven, ihren eigenen Verstand und ihre eigene Meinung. Doch die weit überwiegende Mehrheit der Menschen verzichtet dankend an jeden klaren Gedanken, auf Kritik und Nestbeschmutzen und bleibt mental in dem sie alimentierenden System verhaftet und das gilt auch für innerhalb der Funktionsorgane.

Eigentlich gab es mal so etwas wie einen Gesellschaftsvertrag, Generationenvertrag, Sittengesetz und andere ungeschriebene Gesetze und allgemein gültige Übereinkünfte, wie z. B. der Ausruf „Nie wieder Krieg!“

Mit enthalten in allen diesen Übereinkünften war – und zwar schon seit vor der Einführung des Geldes – als Grundgedanke der Arbeitsteilung, dass

jeder das macht, was er besonders gut kann.

Die Vergabe von Zuständigkeiten erfolgte somit in mehr oder weniger starker Ausprägung aber doch immer mit dem Ziel, den optimalen Nutzen aus der Sicht der Bestimmenden zu erreichen.

Wenn die bestimmenden Menschen nur sehr wenige sind, darf bezweifelt werden, dass sie die Gesellschaft angemessen repräsentieren und nur das Gemeinwohl im Sinn haben. Es sei aber bemerkt, dass am Ende auch die Eliten mit dran glauben müssen, wenn sie sich am Anfang selbst etwas vor machen. So kann es seit dem Zusammenbruch des Ostblocks als erwiesen angesehen werden, dass der freie Markt mit seiner gnadenlosen Ehrlichkeit besser funktioniert, als es einer Planwirtschaft möglich ist, die von nur wenigen vorgeblich dazu Berufenen bestimmt wird.

In einer Demokratie sollen letztlich alle die (wenigstens indirekt) Bestimmenden sein – und das Gemeinwohl das erklärte Optimierungsziel. Doch leider weicht die Realität von diesem Anspruch deutlich ab!

Denn jeder Einzelne sieht den differentiellen Vorteil eines nicht erbrachten Einsatzes unmittelbar und sofort. Die Renditen von Blindheit, Faulheit und Verantwortungslosigkeit winkt an allen Ecken und Enden.

Mit fortschreitendem Niedergang des Systems wird die nicht erkannte Notwendigkeit verantwortlichen Handelns abgelöst von der vermeintlichen Chancenlosigkeit der Bemühungen für die Gefahrenabwehr oder gar Verbesserungen.

Der ’schwarze Schwan‘ steht für die sich lautlos und unsichtbar nähernde Gefahr; der ‚Honeypot‘ für den ablenkenden Köder. Und in diesem Sinne heißt der Honeypot der schwarzen Schwäne:

Verantwortungslosigkeit

Jeder von uns Einzelnen trägt unsere Gesellschaft mit. Sei es als einfacher Arbeiter, als Dienstleister, als Verantwortungsträger oder als abschreckendes Beispiel: Jeder ist für irgend etwas gut.

Selbst Adolf hat mit seinem Wahnsinn wenigstens für eine ziemlich große Klarheit bezüglich gut und böse gesorgt.

Selbst Judas hat mit seinem Verrat den größten Justizskandal der Geschichte der Menschheit und das sich darauf aufbauende Christentum befördert.

Doch solange diese Klarheiten verdreht, vergessen und verniedlicht werden, müssen die blinden Flecken weiter wachsen und mit ihnen die Verlockungen, Spannungen weiter zu erhöhen und die nächste Katastrophe zu programmieren.

Deshalb erwachet! Die Welt ist nicht so, wie sie aussieht – auch unser westlich und rechtsstaatlich anmutender Teil der Welt ist in Wahrheit völlig anders. Dies sei beispielhaft belegt:


I.
unzählige Menschen verschwinden – teilweise spurlos
und JA: Wir wissen nicht einmal wie viele:

Im vergangenen Jahr 2017 wurden 104.400 Menschen rechtskräftig zu anzutretenden Freiheitsstrafen verurteilt, von diesen weiß man, wo sie sind. Auch wissen wir deutsche Durchschnittsmichel, dass ‚man‘ weiß, wo sie sind. Aber wir wissen – in unserer Eigenschaft als Durchschnittsmichel – nicht, ob das nun viele sind, oder wenige. Schließlich brauchen wir beim Einordnen von Nachrichten nicht einmal zwischen Millionen und Milliarden zu unterscheiden. Und eine Million ist das ja ersichtlich: NICHT. Dann wäre man ja bei Flüchtlingszahlen, Merz-Verdiensten oder Jauch-Gewinnen. Eine ähnlich große Zahl von Menschen  – nämlich 84.200 Kinder – wurden im Jahr 2016 von staatlicher Seite in Obhut genommen.

Und nun die Frage: Wer hat es schon vorher gewusst, geahnt oder gefühlt, das der gesellschaftliche ‚Aderlass‘ an Straftätern zahlenmäßig vergleichbar ist mit dem ‚Rettungsumfang‘ an Kindern? – Ich jedenfalls nicht.

Aber noch viel delikater: Wer hätte gedacht, dass es eine unechte Schnittmenge gibt? Nämlich nicht Kinder, die gleichzeitig Straftäter sind (das wäre die echte Schnittmenge), sondern Kinder, die ohne Schuldspruch, sondern mit richterlicher ‚Genehmigung‘ ihre Freiheit staatlicherseits einbüßten. Auch hierzu liefert Destatis Zahlen für das Jahr 2016 (hier mit Hervorhebungen von Leak6). Dort wird auf den Seiten 28 und 29 ausgewiesen, dass immerhin

633 Menschen in eine als Hilfe deklarierte Freiheitsentziehung verbracht wurden, darunter 19 Volljährige, sodass sich am Ende jenes Jahres 1158 Menschen, darunter 101 Volljährige und sogar 9 über 20-jährige Menschen in einem als Hilfe deklarierten Freiheitsentzug befanden, von denen (mutmaßlich) niemand weiß, wo sie überhaupt steckten.

Dies wird so gehandhabt (Zitat einer Leak6 zugespielten Jugendamtseinlassung),

„damit die Eltern ihnen nicht Fluchtanleitungen geben.“

Im Widerspruch zu diesen 1158 Menschen steht allerdings die Angabe der (ansonsten nicht unbedingt schlechten) Stellungnahme des Deutschen Ethikrates vom 01.11.2018, welche (hier mit Hervorhebungen von Leak6) auf Seite 148 von nur 351 Kindern und Jugendlichen in freiheitsentziehenden Maßnahmen spricht. Somit ist die schon im Beitrag ‚Neues von Nichtschmidt und Bohm‘ angeprangerte verkehrte Welt (Bürger schützen Bürger vor der Verfolgung durch den Rechtsstaat) mit dem

Einzelfall DAVE MÖBIUS
jedenfalls nur die Spitze eines Eisberges,
dessen Größe nicht einmal
unseren honorigsten Instituten
auch nur annähernd bekannt ist!

Bemerkt sei in diesem Zusammenhang auch noch der Jahresbericht 2017 der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter, aus dem zwar hervorgeht, dass in Nordrheinwestfalen allein schon statistisch durch Inobhutnahmen eine Kindeswohlgefährdung mangels Beschulung wahrscheinlich wird – allerdings nur, wenn man diesen Bericht querlesend analysiert, wie es Leak6 im Beitrag Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! schon einmal machte.

Leak6 fragt hier: Welchen Sinn machen Statistiken, Euphemismen, ethische Abhandlungen und Folterschutzerwägungen, wenn es keine Hebel für die Einzelfälle gibt? Liebe Landesmütterchen und Landesväterchen: Welche Familienmutter und welcher Familienvater gäbe sich mit Zahlen zufrieden (oder gar mit divergierenden), um sich nicht um Einzelfälle zu kümmern?
Ist das nicht vollkommen verantwortungslos?


II.
einzelne Menschen, wie missliebige Dissidenten
sind wochenlang – wenn nicht: endgültig – nicht auffindbar.

Arjen Kamphuis, Cybersecurity Experte und Freund von Julian Assange ist seit Ende August spurlos verschwunden. Dies berichtete Games of Truth am 27.11.2018:


III.
Journalisten kultivieren ihren eigenen blinden Fleck und zwar
gruppendynamisch bewirkt vorauseilend gehorsam.

So veröffentlichte NuoViso.TV schon vorher, am 03.11.2018 ein Interview mit Claudia Zimmermann – der Betreiberin von Games of Truth – namens „Säuberungsaktion bei ARD & ZDF“:

Dort sagt Robert Stein von NuoViso ab 5:34

„Es gibt keine schriftlichen Anweisungen, wie man zu berichten hat, … sondern das ist einfach gesunder Menschenverstand, dass jeder weiß, was opportun ist und was nicht. …“

Claudia Zimmermann:

„Ja, ich recherchiere ja keine Themen, von denen ich von vornherein weiß, dass sie nicht genommen werden.“

P.S.: Obiges Video bitte nicht zu lange schauen, sonst wird es ab 11:00 demütigend, wenn man erkennen muss, dass ganz Deutschland mehr Russlandnähe hat, als Frankreich. … Wenn das, was ich mache, mutig ist, dann stimmt doch was nicht. 😉


IV.
Die Abschaffung der Pressefreiheit wird auf breiter Front vorbereitet:

  • Durch Internationale Verträge, wie z. B. dem Migrationspakt

In der Kanalinfo von MrWissen2go sagt dieser
’neutral erklärende jemand‚,

„Die in meinen Videos geäußerte Meinung ist privat und hat nichts mit meinen Arbeit- und Auftraggebern zu tun.“

Es ist zu vermuten, dass dieser ‚Jemand‘ der im Impressum verantwortlich zeichnende Geschäftsführer Mirko Drotschmann ist, sein Arbeitgeber die ‚objektiv media GmbH‘ und deren Auftraggeber die vom Volke zwangsweise finanzierten Rundfunkanstalten.

Aber mit dem Migrationspakt wird die Pressefreiheit konterkariert. So heißt es im UN-Entwurf z. B.:

(15 j): „Der Globale Pakt fördert breit angelegte Multi-Akteur-Partnerschaften … , die Medien und andere relevante Interessenträger in die Steuerung der Migration einbinden.“

(33 c): „… hochwertige Berichterstattung durch die Medien, einschließlich Informationen im Internet, fördern, u. a. durch … Aufklärung von Medienschaffenden hinsichtlich Migrationsfragen und –begriffen, durch Investitionen … und durch Einstellung der öffentlichen Finanzierung oder materiellen Unterstützung von Medien, die systematisch Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung gegenüber Migranten fördern;“

(44): „Wir werden den Globalen Pakt in Zusammenarbeit und Partnerschaft mit Migranten, der Zivilgesellschaft, Migranten und Diasporaorganisationen, religiösen Organisationen, lokalen Behörden und Gemeinwesen, dem Privatsektor, Gewerkschaften, Parlamentsabgeordneten, nationalen Menschenrechtsinstitutionen, der Internationalen Rotkreuz und Rothalbmondbewegung, der Wissenschaft, den Medien und anderen relevanten Interessenträgern umsetzen.“

Leak6 merkt an: Die Medien haben eine öffentliche Aufgabe, welche § 3 der meisten Landespressegesetze (hier: Link zum LPrG.NRW), wie folgt definiert:

„Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe insbesondere dadurch, daß sie Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.“

Diese Aufgabe können eingebundene Medien nicht erfüllen. Eingebundene Medien bekommen ihre Stellung vordefiniert. Die bislang schon die Schere im Kopf der Redakteure bewirkende, informell wirkende finanzielle Bindung wird von dieser Richtlinie sogar noch normiert. Was hochwertig ist, bestimmt ein anderer, Aufklärung (besser: Erziehung) bis hin zum zu verwendenden Wording kommt dann von oben. Und diese Kritik am Migrationspakt muss Leak6 äußern, als jemand der den Menschen „Refugees Welcome“ zurief und immer noch zuruft.

Abgeordneten-check.de stellt heraus, wie sehr (oder besser wenig) unsere Abgeordneten auf Bürgeranfragen reagieren (derzeit antwortet nur eine von 21).

  • Die Netzneutralität ist in Gefahr durch spezielle Bevorzugungen:

  • Die Flüchtigkeit öffentlich anerkannter Dokumentationen soll mit allen Mitteln gefördert werden, denn Politik funktioniert in altbekannter Manier überhaupt nur mit vergesslichen Wählern. Hierzu werden auch (unter dem Deckmantel von Personenschutzrechten) ein ‚Recht auf Vergessen‘ und Urheberrechte ins Feld geführt.

 

  • Dirk Müller beklagt, dass auch in den USA bereits die Pressefreiheit von Alex Jones bereits abgeschaltet wurde

und entgegengetreten (um nicht zu sagen: beschwichtigt) vom ‚funk'(ARD/ZDF)-Angebot ‚Wissen2Go‘,

Das Problem wurde auch juristisch bewertet von Rechtsanwalt Fabian Graske, der u. a. erklärt, dass die Medien ganz handfeste Eigeninteressen haben.

  • KenFM wiederum bringt es auf den Punkt, dass es nicht wirklich um mögliche Urheberrechtsverletzungen von Influenzern gehen kann, deren Abonnenten auch schon mal aus Versehen abhanden kommen können (was wohl jeden einzelnen schockieren würde),

sondern Ken Jebsen sagt in einer bemerkenswerten Klarheit schon in der ersten Minute auf den Punkt, dass der Verlust der Pressefreiheit die unmittelbare Kriegsgefahr bewirkt.


Fazit – und warum Honeypot?

Erst in der Zusammenschau wird deutlich, wer wo hinter steht und welche Interessen  verfolgt und dabei ggf. vorgibt, neutral zu sein. Die Subs von Subs meinen, ihre Eigeninteressen zu verfolgen und bemerken nicht, dass sie dabei als Marionetten funktionieren.

Die Werte die uns lieb sind, bestehen nicht von selbst, sondern müssen von uns allen getragen werden. Jeder von uns hat seine Aufgabe an irgend einer Stelle!

Wenn uns unser Leben in der bisherigen Form einschließlich der freiheitlich demokratischen Grundordnung und des Friedens lieb ist, dürfen wir uns nicht der Verantwortungslosigkeit hingeben, denn die Gefahren drohen – wie oben nur exemplarisch gezeigt werden konnte – von allen Seiten1

Wir dürfen nicht den Regierungen, Parlamenten, Richtern und Medien blind vertrauen! Jeder von uns ist auch zum Aufpassen berufen. Jeder von uns kann und darf die Pressefunktionalität zulassungsfrei (z. B. lt. § 2 LPrG.NRW)  selbst wahrnehmen.

Jeder hat nach Art. 5 Abs. 1 GG das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten und zwar nach Art. 19 der UN-Menschenrechtserklärung, Resolution 217 A (III) sogar „ohne Rücksicht auf Grenzen“.

Hunderttausende tun dies mittlerweile, weshalb auch die Politiker seit einiger Zeit nicht mehr über Desinteresse und Politikverdrossenheit jammern.

Und warum Honeypot?
Er ist lt. Wikipedia der Köder zur Ablenkung, das Scheinziel für den gefährlichen Bären, vor welchem der Jäger dann selbst in Sicherheit ist und den er dort in die Falle locken kann.

Doch wir müssen uns über eines klar werden:

Wir sind nicht die Jäger, wir sind die Gejagten.
Wenn die Verantwortungslosigkeit bei uns allen liegt und dieselbe der Honeypot ist, dann locken wir den Bären doch auch direkt zu uns selbst!

Wenn schon Big-Player wie YouTube sich für die Pressefreiheit einsetzen – wer ist dann ihr Gegenspieler?

Modern am Honeypot ist nur der Name. Seine Funktion ist altbekannt und schon bei den alten Römern ‚Brot und Spiele‘. Die verordnete Sorglosigkeit aber reifte heran, bis zur ’spätrömischen Dekadenz‘ (wie sogar Menschen wie Guido Westerwelle bemerkten) und brachte das Römische Reich am Ende zu Fall.

Wie kann es sein, dass die Mainstream-Medien und öffentlich-rechtlichen Nachrichtendienste nicht selbst an Pressefreiheit interessiert sind? Sie ignorieren sämtliche Alternativen zu ihnen selbst nahezu ausnahmslos! Warum stellen sie sich nicht und überzeugten mit den besseren Argumenten oder lernten selbst dazu?

Es gibt nur eine Antwort: Auch sie zählen zu den Gejagten, der Jäger ist nochmals ein anderer. Der in der Funktion des Jägers sitzt an vielen Kanälen (Wassern), lässt sich mit sämtlichen irdischen Mächtigen ein und macht sie regelrecht betrunken (vgl. Offb. 17, 1+2!). Mittlerweile gibt es zahllose Crashpropheten, die darauf kommen, dass sich eine langsam und stetig aufbauende Spannung irgendwann ruckartig (disruptiv) entladen muss. Aber auch das ist nicht neu. Schon in Offenb. 18, 15-17 heißt es:

„Die Kaufleute, die durch diesen Handel mit ihr reich geworden sind, werden … klagen: Weh, weh, du große … , die … geschmückt war mit Gold … , denn in einer Stunde ist verwüstet solcher Reichtum!“

Auf eine weitere religiöse Interpretation wird hier verzichtet, denn es genügt schon, was man mit eigenen Augen erkennen kann.

Auch die Mitarbeiter in Politik, Parlamenten, Gerichten und Medienhäusern zählen nicht selbst zu den Jägern, sondern zu den gejagten Menschen, die sich aber der Tragweite der Verantwortung die sie übernehmen müssen nicht immer voll bewusst sind. Man denke nur einmal an die Finanzkrise zurück und wie damals die Politiker von Krisengipfel zu Krisengipfel jagten. Auch alle diese Menschen zählen zu denen, die vernünftig und freundlich erreicht werden müssen, dass sie ihre Aufgabe wieder neu begreifen. Auch die Menschen, die meinen, man müsse um jeden Preis rechts oder links sein, werden noch sehen, dass auch das Rechts/Links-Spiel von einem erhabenen Jäger konstruiert ist und eigentlich nur der Ablenkung und Testzwecken dient (von Antifa bis NSU).

Es geht um unser aller Aufgabe. Wir müssen uns alle gegenseitig wieder als Menschen erkennen (Ganser: „Menschheitsfamilie“) und nicht den jeweils nächsten kleinen persönlichen Vorteil als einziges Ziel im Blick haben! Wir müssen nach Wegen suchen und um Verständnis ringen (der Christ tut dies übrigens auf den Knien). Wir müssen den Kampf für Menschlichkeit und Freundlichkeit führen – und zwar in Menschlichkeit und Freundlichkeit!

Wer eine Aufgabe nicht versteht, wird sie niemals lösen.
Wer sie nicht verstehen will, ist fehl am Platz.

Yanis Varoufakis zeigt in einer bemerkenswerten Klarsicht die immer gleichen Mechanismen und benennt

die dem Verantwortlichen resultierende Aufgabe

ab 16:00:
„Es bleibt keine Zeit mehr, wir hätten gestern handeln sollen!“

ab 17:20:
„Meine Kandidatur für das EU-Parlament in Deutschland symbolisiert das Ende des Mythos das es eine Nord/Süd-Spaltung gibt, dass es einen Konflikt zwischen Nord- und Südeuropa gibt und unsere Entschlossenheit dem Deutschen Volk, dem Griechischen Volk, dem Französischen Volk zu zeigen,

dass der wahre Konflikt
zwischen Progressiven und Autoritären
ausgetragen wird.

Bis – Und solange wir die Stimmung in Deutschland nicht ändern, ändert sich die Stimmung nirgendwo in Europa.“

Aber selbst ein solcher Mensch bleibt voll und ganz: ein Mensch – nach dem Gesetz mit unveräußerlichen Menschenrechten – und vor Gott bleibt er geliebt. Doch auch nach der Bibel ist nicht jeder Platz für jeden Menschen richtig. Manchmal kann eben die diesem Platz zugedachte Funktion nur gewährleistet werden, wenn man das Böse entfernt (vgl. 5. Mose 17, 12!).


P. S.: Es ist fast schon müßig die Nähe der biblischen Offenbarung zu künstlicher Intelligenz (Kryptowährungen) und globaler Handelskontrolle zu erwähnen (Offenb. 13, 15-17):

„Und es wurde ihm gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass …  niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht …“

Auch hier gegen ist rechtzeitiges tägliches Aufstehen geboten.

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