Die Rätsel des Salomo

waren ja sogar für Königin Saba sehr reizvoll (2. Chronik 9, 1-12). Diese war interessiert daran, Salomo Rätsel zu stellen und seine Weisheit zu ergründen – und sie geriet dabei schier „außer sich“ (Vers 5).

Der Beitrag vom 24.10.2018 enthielt ja an zwei bis drei Stellen Auslassungen, Unklarheiten bzw. scheinbare verborgene Widersprüche bzw. kleinere Widersprüchlichkeiten, welche für die hiesige Leserschaft zum Rätsel hätten werden können. Wer sich nicht selbst spoilern will, lese also erst dort weiter! Alle anderen gerne hier.

Mögliche Widersprüchlichkeit 1:
Im Text findet sich der Satz: „Er [Salomo] soll die weisesten Urteile aller Zeiten gefällt haben und es wurde sogar prophezeit, dass (mit einer Ausnahme, Luk. 11, 31) niemand seine Weisheit toppen werde (1. Könige 3, 12).“ In der Prophezeiung findet sich allerdings keine Erwähnung einer Ausnahme. Der Text in Könige lautet: „… sodass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und nach dir nicht aufkommen wird.“
Die Auflösung ergibt sich in der für viele Menschen ungewöhnlich gewordenen Perspektive, dass es einen Ewigen gibt, der somit auch gar nicht erst aufkommen muss. Dieser Ewige (Jesus Christus) sagt von sich selbst – übrigens in einer ebenso ungewöhnlich klingenden Grammatik (Joh. 8, 58):

Ehe Abraham wurde, bin ich.


Mögliche Auslassung 1:
Im Text findet sich der Satz: „Dafür spielen aber sein Vater, seine Mutter und sein Bruder mit.“
Es fehlt, dass Salomo selbst auch mitspielte und zwar als ungeborenes Kind. Hätte es ihn nicht gegeben, so hätte es auch König Davids Bredouille nicht gegeben.


Mögliche Auslassung 2:
Im Text findet sich der Satz: „Auch heute kann gesagt werden, dass das Aufdecken der Geheimnisse befohlen (Luk. 12, 2-3) ist:“
Es fehlt der Hinweis auf § 3 der meisten Landespressegesetze (hier: Link zum LPrG.NRW), nach welchen auch der Presse eine Aufgabe zugedacht ist. Dort heißt es:
„Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe insbesondere dadurch, daß sie Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.“

Anmerkung: Kritik an anonym bleiben wollenden, ggf. sogar Meineides stattlichen RumpelstilzchenAnwärtern ist keine Kritik.
Straftäter, die nicht namentlich benannt werden, lächeln im besten Fall gerade mal über unverfängliches Gejammere über Irgendwen und Irgendwas.

Folglich hat also auch der Nichtchrist ein öffentliches Mandat, eine Berufung, seinen Beitrag zur Selbstreinigung der Gesellschaft zu leisten.

 

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