Richard Gutjahr hätte auch Erni und Bert ins Knie geschossen!

 

das geht natürlich gar nicht! Doch erst einmal von vorn:Reporter des Bayerischen Rundfunks verliert Prozess gegen Bestsellerautor Wisnewski wegen angeblicher „Verdachtsberichterstattung“

Die Richter wiesen eine Klage auf Unterlassung gegen Wisnewski ab. Der BR-Reporter Richard Gutjahr hatte den Bestsellerautor verklagt, weil der den Verdacht erweckt habe, Gutjahr habe sich im Zusammenhang mit den Attentaten von Nizza und München (14. und 22. Juli 2016) strafbar gemacht. In einem Onlineartikel vom 25.7.2016 und in seinem Buch

„verheimlicht – vertuscht – vergessen“

vom Januar 2017 hatte Wisnewski die Frage gestellt, ob Gutjahr wirklich zufällig bei beiden Attentaten in unmittelbarer Nähe war, oder ob er eine Form von Vorwissen gehabt haben könnte.

@1:40: Ja, ich fühle mich sehr erleichtert, aber nicht nur für mich, denn ehrlich gesagt, eigentlich für uns alle Journalisten, weil, wenn ich das verloren hätte, hätte das gravierende Konsequenzen haben können für alle Berichterstatter und Reporter, weil es hier um die Auswirkungen von Fragen ging, die man öffentlich gestellt hatte.

@4:05: Vor allem war er eben dabei, der ganzen Branche ins Knie zu schießen und auch dem Leser, dem Zuschauer, dem Publikum, denn wenn wir keine Fragen mehr stellen, dann fällt natürlich auch ein Sprachrohr für alle weg, für die Allgemeinheit und auch ein Frageinteresse, ein Aufklärungsinteresse wird bedroht!

@19:10: Höchsten Respekt vor dem OLG-Köln: Es hat sich nicht um politische Stimmungen gekümmert, sondern es hat absolut nach der Sache geurteilt und hat auch ganz klar begründet, warum hier der freien Meinungsäußerung der Vorzug gegeben werden muss und dass dem Kläger, also

Gutjahr nach überhaupt keinen Gesichtspunkten
der Unterlassungsanspruch zusteht,

den er geltend gemacht hatte.

@20:35: Am Anfang stand eine Anzeige wegen Verleumdung. …

@21:25: [Auf meinen Trailer hin kamen] zwei Abmahnungen, … und [ungefähr] dann kam die Klage, …

@21:55: … hat er auch noch ne Schadensersatzklage über 50.000 € eingereicht.

@25:10: Also ich kann dir jetzt nur ein Beispiel geben, … ich habe über diesen Sieg … eine Pressemitteilung verschicken lassen über eine Presseagentur an tausende Journalisten … Resonanz: Null, besser gesagt eins …

@27:50: Das ist so entlarvent, … dass man gar keinen Zweifel mehr haben kann, um welchen Qualität der Berichterstattung es [den Qualitätsmedien] hier eigentlich geht, nämlich letztlich nur um Propaganda.

@28:25 [Hagen Grell]: Sie haben juristisch aus allen Rohren auf dich geschossen.

@29:25: Mein persönlicher Eindruck war: Die wollten mich zertreten wie ne Wanze, egal wie, ja – und dabei vielleicht noch Geld verdienen, ja. … Ich war vollkommen auf mich gestellt.

@30:40: Es war vollkommen klar, dass man DIESE SACHE bis zum Ende durchfechten muss!

Leak6 gratuliert und sagt: „Bravo für den Mut!

Allerdings bemerkt Leak6, dass es vermutlich nicht allen nur um Propaganda geht, sondern viele einfach nur so eingeschüchtert sind, dass sie zu feigen Mitläufern wurden, ihre eigene moralische Existenzberechtigung bereits wie ein Schutzgeld abtraten und die Mechanismen eines

angstmachenden (Mafia-)Staates

bereits bestens funktionieren.


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