Aufgehoben wird nicht aufgeschoben!

Dürfen Richter lügen?

So lautete die Schlagzeile eines befreundeten Webaktivisten, die Leak6 zu einer Familie brachte, denen zwei Kinder unrechtmäßig, ohne richterlichen Beschluss, dafür aber mit Gewalt entzogen wurden.

Derselbe Webaktivist war ehemals Anwalt der betroffenen Eltern. Eigentlich sollte er zusammen mit der Kindsmutter am 13.04.2018 verurteilt werden, weil er den Nachweis einer lügenden Richterin führte. Doch dieses Strafverfahren entpuppte sich als Elefantenfurz, wie es Bernd Schreiber vom BdF ausdrückt. Es darf nicht vergessen werden, dass die lügende Richterin nicht ohne Grund zu diesem Mittel griff. Wo Rauch ist, ist bekanntlich auch Feuer und so muss klar sein, dass es so einiges zu verbergen gab, im Kampf um die Kinder.

Leak6  intervenierte am gestrigen Donnerstag und hatte einen ähnlichen Erfolg, wie schon beim letzten mal, bei dem letzten bemerkten Schwachsinn mit Ansage.

Jedenfalls war die Richterin der heutigen Verhandlung nach Aussage der Eltern so lammfromm, wie die Richterin aus Gelsenkirchen und bedankte sich am Ende der Sitzung sogar bei den Eltern – das Jugendamt dagegen wirkte eher kleinlaut.

Weiter ist zu bemerken, dass sich diese Richterin offenbar auch insofern beeindruckt zeigte, dass sie – so wie von Leak6 gefordert – sogleich das volle Sorgerecht für beide Kinder zurück übertragen wollte.

Die Kindeseltern hingegen waren kühl und besonnen – und tappten nicht in die von Leak6 ungewollt eröffnete Falle, dass in Rheydt ein Beschluss zu beiden Kindern gefasst wurde. Die Verfahren wurden nämlich getrennt und die Sache eines Kindes ist noch in Düsseldorf anhängig. So schützen die Eltern nicht nur das Amtsgericht vor einem Rüffel vom OLG, sondern auch die Bestandskraft des Beschlusses von heute, der für das andere Kind jedenfalls einen vollen Erfolg bedeutet.

Heute könnte aus mehreren Gründen an mehreren Orten gefeiert werden!

  • An dem Ort der Kindeseltern, weil es für ein Kind einen aufgehobenen Beschluss gibt, der das Sorgerecht den Eltern entzog,
  • an dem Ort des anderen Kindes, weil wir alle dran bleiben und nichts mehr weiter aufgeschoben werden kann
  • und in Bielefeld aus privaten Gründen.

Es könnte zwar alles so einfach sein, ist es aber nicht.

  • der Kindesvater beginnt erst mal seine Dienstschicht,
  • das andere Kind dürfte noch nichts von seinem ‚Glück‘ erfahren haben
  • und in Bielefeld ist man so erschöpft, dass man lieber morgen feiert.

Das wird ein Tag sein, den der Herr gemacht. …

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