Der Fehdehandschuh ist liegen geblieben – Alle haben schweigend zugestimmt!

Zunächst frei nach Günter Grass:

Was beklagt werden muss:

Demokratie Konzept ereifert.
Marktwirtschaft Preis-/Leistung bewirbt.
Diskurs erkenntnissammelnd umherläuft.
Justiz Tatbestand vor Konsequenz erkennt.
Sport Leistung spassig vergleicht.

Befriedende Regeln gemein bekannt,
Wahrheit nicht abdingbar.

Eingevolktes Opium schlafwandlerischen Tribut kanalisiert.

Der Altar der Effektivität nicht Verneigung verlangt,
wo er auch Hamsterlaufrad genannt.

Der Vordenker Schablonen Smombies endlosschleifender Drill
Nachdenken erlaubt, doch Überdenken nicht will.

Innehalten verschworen, theoretisch, religiös oder spinnert,
jedenfalls nonkonform, wenn nicht gefahrbringend
– mindestens absonderlich.
Vertikale Sinngebung wie Sabbatruhe Demagogie muss sein.

Befriedende Regeln gemein bekannt,
Wahrheit nicht abdingbar.

Wertegemeinschaft mal ethisch verstanden sein musste.
Nun NATO muss füllen die Lücke.

Der Menschen Gründe vertreten in Worthülsen,
schlagende Argumente der Drohnen Patronen.

Beider Regeln gemein bekannt,
Drall nicht abdingbar.

Sicherer Tod zum Zeitpunkt nn.


Nun zur Sache:
[zum thematisch vorausgehenden Beitrag]
In der Sache des Germanwings-Absturzes 4U9525 hat keiner derjenigen, die es tatsächlich angeht, den Fehdehandschuh aufgenommen und sich der Auseinandersetzung gestellt. Statt dessen sind beim Autor mehrere Wortmeldungen eingegangen, welche meinten, die herrschende Meinung über die Unfallursache verteidigen zu können. Schon sie zeigen, wie sehr der Mummenschanz der Mächtigen aufgegangen ist.

Die verlangte Sachklärung zur entdeckten primären Unfallursache des Germanwings-Absturzes 4U9525 vom 24.03.2015 – haben alle sechs beteiligte Parteien ausgelassen. Eigentlich zuständig gewesen wären:

  • die federführende Untersuchungsbehörde BEA
  • das Bundeskanzleramt
  • das Bundesverfassungsgericht
  • das Luftfahrtbundesamt
  • der Flugzeughersteller Airbus
  • die umfirmierte Betreibergesellschaft Eurowings

Sie alle wurden per erfolgreich zugestelltem Fax angeschrieben und um Antritt zur Klärung auf diesem Blog bis zum 31.03.2018 gebeten.

Unorthodox?

– Jedenfalls nicht so unorthodox, wie angelogen zu werden und weiter ggf. nicht richtig untersuchte Flugzeuge besteigen zu müssen.

Zusammenfassend muss zunächst festgestellt werden, dass sich weder irgend jemand zuständig sah, noch es irgend jemand an einen zuständigen weiterleitete, noch es irgend eine Antwort gab, warum eine betreffende Partei nicht zuständig sein sollte. Somit waren alle

  • entweder überfordert,
  • oder (wesentlich wahrscheinlicher): sie setzten mit bösem Wissen darauf, dass diese Sache keine so großen Wellen schlagen würde.

In beiden Möglichkeiten kann kein Grund gesehen werden, den betreffenden noch irgend wie weiter zu vertrauen. Offensichtlich werden die betreffenden Willkürgeheimbereiche zumindest im Ergebnis vehement verteidigt; während die Sicherheitsrisiken ungeklärt verbleiben.

Wo käme man hin, wenn jeder kleine Fuzzi mit gravierende Fehlern ankommen dürfte?

Die Frage stellt sich z. B. auch einem Familienvater, der von seinem Sohn gesagt bekommt, dass an seinem Auto eine Schraube locker ist (Nur so viel zu Stichworten wie  Zulässigkeitserwägungen oder Fristwahrung).

Es darf unterstellt werden, dass bei den betroffenen Parteien mit hoher Wahrscheinlichkeit rationale Abwägungen verschiedener Handlungsmöglichkeiten erfolgt sind. Primär dürften sich – wenigstens einige unter ihnen – angegriffen gefühlt haben und die Wahl der nutzbaren Optionen als Verteidigungsüberlegungen eigener Interessen aufgefasst haben. Schon der Punkt, in Erscheinung zu treten, Empfang und Kenntnisnahme zu bestätigen und für ggf. detailliertere Fragen nur als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, kann (je nachdem, ob man ihn ausführt) unterschiedliche Vorteile bieten; entweder:

  • eine zielführende Sachklärung beschleunigen, oder aber
  • das Risiko verkleinern selbst zur Verantwortung gezogen zu werden.

Alle dieser, der Allgemeinheit Verpflichteten haben hier den persönlichen Interessen den Vorzug gegeben.

Die Verantwortlichen offenbaren aber auch, auf keinem nachhaltig tragfähigen Weg zu sein. Die Bevorzugung persönlich naheliegender Interessen wird früher oder später durchscheinend und gemeinwohlschädlich. Es ist ein physikalisches Gesetz, dass Kraft und Gegenkraft gleich groß sind.

Wer immer lügt, erscheint irgendwann jedermann als Lügner.
Wer immer verdunkelt, erscheint irgendwann jedermann als der Verdunkelnde.

Die einzige Frage ist: Wann?


Weiter sind die Verantwortlichen in der Zwickmühle, entweder dem guten Schein Rechnung tragen zu können, oder dem guten Dienst. Da unter der Annahme einer weiten Verbreitung der gemachten Angriffe weder ein guter Schein noch ein guter Dienst bewirkt werden kann, beweist die wahrgenommene Ignoranz die Annahme einer nur geringen Verbreitung der getätigten Angriffe bei den Verantwortlichen.

Die Verantwortlichen Staatsdiener und mit öffentlichen Vertrauen beliehenen Stellen geraten mit ihrer Ignoranz in eine aufklärungsfeindliche Grundhaltung, aus der sie nicht wieder ohne fremde Hilfe herauskommen!

Sie sind dazu verdammt, wiederum die falschen Lehren zu ziehen und beim nächsten Mal gefälligst ’noch besser‘ zu tricksen, sich noch weniger erwischen zu lassen und mindestens genauso viel Korpsgeist wie dieses Mal anzuwenden.

Es muss gefragt werden, wie viel Ausstrahlungswirkung der kriminelle Erfolg der primär Verantwortlichen auf Profiteure und potentielle Profiteure hat.

Das gibt’s doch gar nicht!  –  Doch, beim Menschen!

Dies weiß auch der noch nicht völlig eingeschläferte Bürger und muss sein Vertrauen entsprechend stark reduzieren. Vor allem weiß er es nicht erst seit gestern, weshalb auch die Auseinandersetzung auf diesem Blog verlangt wurde.

Aber nicht nur das:

  • Es müssen sich mutige Menschen finden, z. B. Wistleblower, die bereit sind, eigene Nachteile zu Gunsten des Gemeinwohls in Kauf zu nehmen.
  • Die Gemeinschaft muss ihr inneres Belohnungssystem und ihre Demokratiestrukturen dringend überdenken. Beispiele: Es ist mehrheitlich anerkannt, dass der doch sehr sympathische Edward Snowden auch faktisch zum Vorteil Deutschlands handelte. Warum geben wir ihm nicht Asyl? – Oder warum haben wir sein Jahrzehnten immer noch die Sommerzeitumstellung, obwohl sie mehrheitlich nicht gewollt ist.

Abschließend ist zu bemerken, dass alle vorgenannten Parteien der diesseits behaupteten Unfallursache eines technischen Defekts schweigend zugestimmt haben. Sie alle waren in Kenntnis des in den Vordergrund gestellten Verdikts

 WER SCHWEIGT, STIMMT ZU!

standen. Dies war im übrigen keine ausgeklügelte Unverschämtheit des Blogbetreibers, sondern ein üblicher Grundsatz des Rechtsfindungsinteresses. So lautet § 138 Abs. 3 ZPO:

Tatsachen, die nicht ausdrücklich bestritten werden, sind als zugestanden anzusehen, wenn nicht die Absicht, sie bestreiten zu wollen, aus den übrigen Erklärungen der Partei hervorgeht.

Über offenkundige und anerkannte Sachverhalte darf jeder jeden jederzeit in Kenntnis setzen. Angefangen bei allen Fluggästen, über Versicherungsunternehmen bis hin zur US-Justiz! Nicht viel anderes für denknotwendige Schlussfolgerungen – wie u. a. das hier Dargelegte – gelten kann.

[Zum offenen Brief.PDF]
[Dieses Dokument als PDF]

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